Palme
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Prag

 

Im Juli 2008 waren wir für ein verlängertes Wochenende in Prag, der tschechischen Hauptstadt. Zu sehen gibts hier die Bilder von:

 

Astronomische Uhr    Karlsbrücke    Türme    Hradschin    Moldau    Wenzelsplatz

12 Apostel

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt - die astronomische Uhr mit ihren 12 Aposteln. Hier schlägts grad Zwölfe und alle Apostel kommen raus.

Astronomische Uhr
Astronomische Uhr Prag

Interessant anzuschauen!

Prag Astronomische Uhr
Turm des Altstaedter Rathauses
Altstaedter Rathaus

Und hier findet man sie - am Turm des Altstädter Rathauses.

Karlsbruecke
Karlsbruecke Prag

Eine weitere sehr bekannte Sehenswürdigkeit ist die Karlsbrücke, hier beides mal im Hintergrund.

Karlsbruecke Moldau

Sie verbindet die Kleinseite und die Altstädter Seite und führt über die Moldau.

Hradschin Prag
Hradschin Moldau
Prager Burg

Von der Altstädter Seite aus hat man einen Blick auf Hradschin, der Prager Burg.

Altstaedter Brueckenturm

Auf der Altstädter Seite muss man zuerst unter diesem Turm durch, um auf die Karlsbrücke zu gelangen, deshalb heisst er auch Altstädter Brückenturm.

Teynkirche
Jindrisska Turm

Türme hat Prag übrigens genug! Links die Türme der Teynkirche und rechts der Jindrisska Turm.

Pulverturm Prag

Der Pulverturm, hier drin lagerte man früher Schwarzpulver.

Prager Fenstersturz
Hradschin

Noch eine sehr bekannte Örtlichkeit ist Hradschin, die Prager Burg, auf dem Bild links. Auf dem rechten Bild sieht man den Teil der Burg, in dem der Prager Fenstersturz statt fand.

St.Veits Kathedrale (1)
St.Veits Kathedrale

Auf dem Areal der Prager Burg steht auch die St.Veit Kathedrale.

Blick auf Altstadt Blick von Hradschin

Von der Prager Burg hat man einen schönen Blick auf die Altstadt von Prag.

Moldauufer in Prag
Prager Moldauufer

Die Moldau und ihre Bauten am Ufer entlang.

Pilsner Urquell
Moldau

Temperatur fühlen der Moldau und auf einem Restaurantschiff ein Bierchen geniessen.

Wenzelsplatz
Wenzelsplatz Prag

Ausserdem bekannt ist auch der Wenzelsplatz, welcher aber eine Strasse ist, und kein Platz. Am Ende derer das Nationalmuseum steht.

Tanzendes Haus Repraesentationshaus

In Prag noch zu finden: links das “tanzende Haus” und rechts das Representationshaus.

pfeil-top23

Hier mein Reisebericht des Wochenendtrips:

 

der etwas anders als urspruenglich gedachte/gebuchte Wochenendeausflug nach Prag liegt nun auch hinter uns, und ich kann berichten:

 

Die Fluege habe ich mit einem weinenden Herzen storniert, und so fuhren wir bereits noch am Freitag Spaetnachmittag mit dem Auto Richtung Tschechische Grenze. Hier hatte ich zuvor einen kleinen netten Gasthof rausgesucht. Diesen erreichten wir allerdings erst gegen halb zehn abends, da um Wuerzburg rum heftiger Stau war. Leider etwas zu spaet um noch was Warmes in den Magen zu bekommen, aber man bot uns eine Wurst-Kaeseplatte an, dazu gleich noch zwei Weizen pro Nase, zum Einstimmen auf den bald folgenden Bierkonsum in Prag. ;-) Die Nacht war angenehm und ruhig, das Fruehstueck orderten wir fuer halb 8 morgens, so dass wir um 9 Uhr im Auto sassen und den Grenzuebertritt wagten. Hier fing bereits die Abzocke an, angeblich nahm man keine Kreditkarten (trotz Aufkleber am Schalter und fuer LKWs sehr wohl moeglich). Also zahlten wir eben in Bar die 12 Euro, die man fuer die Vignette verlangte um die tschechische Autobahn zu benutzen. Wohlgemerkt waere der Preis umgerechnet ca 9 Euro gewesen, aber in Deutschland war es uns auch nicht moeglich Tschechische Kronen zu tauschen/erhalten! Nunja, wenigstens war es das Geld wert, die Autobahn war recht gut ausgebaut und wir kamen staufrei bis nach Prag durch. Kurz vor Prag fanden wir einen grossen Supermarkt, hier flitzen wir schnell rein um uns schon mal nen Kasten Krusovice, sowie Becherovka und Waffeln zu bunkern. Die heimigen Vorraete mussten ja wieder aufgefuellt werden, wenn wir schon mit dem Auto kommen ;-) Ausserdem fanden wir eine Bank, die mit nur geringen Gebuehren unsere Euros in Kronen tauschte. Wunderbar, wenigstens der naechsten Abzocke beim Geldtausch entgangen.

 

Das Hotel fanden wir recht schnell, hier warf mich Thomas mit den Taschen aus dem Auto, ich checkte ein und Thomas suchte in der nahen Umgebung einen Parkplatz, was auch unproblematisch gelang, obwohl wir erst Schlimmeres befuerchteten. Hier kam es uns aber zu Gute, dass das Hotel nicht absolut zentral lag, sondern minim ausserhalb des Zentrums, aber dennoch sehr schoen und unternehmerisch gut gelegen. Voller Freude entdeckten wir dann auch gleich im Hotel eine Cafebar, die wir kostenlos nutzen konnten, und da wir sowieso schon leckere Stueckchen im Supermarkt geholt hatten konnten wir diese gleich dazu essen.

 

Dann aber gings endlich los in die Innenstadt, mit einer der vielen Strassenbahnlinien fuhren wir ins Zentrum. Ueberall alte, wirklich schoene Haeuser, von Deutschland ist man das gar nicht gewohnt, zumindest nicht im Rhein-Main-Gebiet (jaja, ich weiss, auch Frankfurt hat schoene Ecken ... *g*).

Wir stuerzten also los auf den Altstaedter Ring, ein zentraler Platz auf dem auch die Kirche steht, an der die Astronomische Uhr zu finden ist. Dummerweise fanden wir sie erst mal nicht, d.h. nein, wir hatten vergessen nach ihr zu sehen, und da sie seitwaerts angebracht ist, stach sie auch nicht ins Auge. Wir gingen weiter zum Wenzelsplatz, welcher eigentlich gar kein Platz ist, sondern eine Strasse, an dessen Ende das Nationalmuseum steht. Ueber unzaehlig kleine Gassen gelangten wir dann auf die Karlsbruecke, die wohl bekannteste Sehenswuerdigkeit der Stadt. Hier tummeln sich so viele Leute, dass es sehr muehseelig ist, die Bruecke zu ueberqueren, aber wir schafften es dennoch und fanden auf der anderen Seite ein nettes Cafe. Mit Blick auf die Moldau genossen wir einen Kaffee und fuhren von hier aus erst mal ins Hotel. Nach einer kurzen Pause gings auch schon wieder los um ein Lokal aufzusuchen, in dem wir etwas essen konnten. Leider fanden wir am Moldauufer kein schoenes Restaurant, welches uns zusage, so dass wir wieder zurueck zum Hotel liefen, um dort in der Naehe in den zahlreichen Restaurants ein Plaetzchen draussen zu ergattern, wenn das Wetter ja schon so schoen mitspielt. Dies gelang uns dann in einer Pizzeria. War zwar eigentlich nicht das was wir urspruenglich wollten, aber dafuer war die Pizza lecker und guenstig, sowie das Bier ebenfalls, von dem wir dann gleich noch eines tranken. Unseren Verdauungsspaziergang machten wir dann zum und in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum, hier holten wir dann noch mal Nachschub an Waffeln und kehrten zum Hotel zurueck und gingen in die dortige Hotelbar um unseren Willkommensdrink zu vernichten. ;-) Reichlich ko krabbelten wir dann ins Bett.

 

Nach dem Fruehstueck am naechsten Morgen machten wir uns gleich auf zum Hradschin, der Prager Burg. Es ist ein riesiger Komplex zu dem u.a. eine grosse Kirche gehoert. Diese wollten wir uns ansehen, jedoch, da es Sonntag war, und die Messe statt fand, war der Einlass vor 12 Uhr mittags nicht moeglich. Also schlenderten wir durch den Park, welcher auf dem Anwesen angelegt ist, kamen an jenem Fenster vorbei an dem der Prager Fenstersturz statt fand und genossen zudem die Sonne auf einer nahe gelegenen Bank. Als es Mittag wurde, wollten wir nun endlich in die Kirche. Aber die Schlange der Wartenden war extrem lang und wir beschlossen, erst noch mal in das Zentrum Prags zu fahren und spaeter wieder zu kommen. Also suchten wir nun als erstes die Astronomische Uhr, denn diese zu verpassen waere ja straeflich! Wir kamen auch gerade rechtzeitig zur vollen Stunde und konnten damit die 12 Apostel heraus kommen sehen, umringt von einer riesigen Menschen(Touristen)traube (die Apostel und wir *g*). Dann schlenderten wir an der Moldau entlang und fanden eine kleine Kneipe in der wir uns ein Bier goennten. Als dann der Magen sich noch meldete stellten wir ihn mit einem kleinen Snack still, und fuhren spaeter wieder zur Prager Burg, um endlich in die Kirche zu kommen. Dies lohnte sich, die Fenster waren der Hammer! Nach ausgiebiger Betrachtung fuhren wir mit der Strassenbahn Richtung Hotel und wollten unterwegs aussteigen um ein Restaurant zu finden. Allerdings trauten wir dem Wetter nicht, denn es zogen schwarze Wolken auf. Diese Entscheidung war richtig, und wir fuhren bis zum Hotel um genau gegenueber in einem Restaurant etwas zu essen. Noch nicht mal ganz fertig mit diesem kamen auch schon die ersten Tropfen herunter. Wir fluechteten schnell ins Einkaufszentrum uns setzten uns hier in eine Bar und tranken noch ein Bier. Draussen tratschte es ohne Ende und wir kamen trotz kurzem Fussweg etwas durchnaesst im Hotel an. Hier war leider auch schon wieder packen angesagt, denn am naechsten Tag ging es ja frueh raus.

 

Der Wecker klingelte um 6 Uhr, um halb 8 sassen wir im Auto um den Heimweg anzutreten. Gestaerkt vom Fruehstueck kamen wir problemlos bis Weibersbrunn, und gerieten in den ersten 6km Stau. Kurz vor Aschaffenburg noch ein Stau, aber trotz allem schafften wir es bis 13 Uhr zu Hause zu sein, so dass Thomas seinen Termin um 14 Uhr in der Firma wahr nehmen konnte. Da es an diesem Montag in Prag regnete, war es im Nachhinein nicht sooo schlimm, dass wir den Mo nicht mehr dort sein konnten. Nur dass ich nicht fliegen durfte ... Das fand ich gar nicht gut. ;-)

 

Dafuer aber haben wir nun als Ausgleich noch einen weiteren Wochenendurlaub in Madrid gebucht und ich komme doch noch zu dem 8.Flug (!) in diesem Jahr. Der naechste ist bereits in ein paar (5) Tagen, so die Lufthansa will und nicht streikt! Uebers Wochenende geht es mit dem Flieger nach Turin ins Piemont, um meine Verwandtschaft zu besuchen. Ich hoffe sehr, dass wir sowohl hin als auch zurueck kommen wie geplant, aber damit haben wir ja schon Erfahrung ... 1999 hat ein Blizzard uns mal fuer 24 h in Detroit auf dem Flughafen festgehalten (schlafen auf dem Fussboden inklusive).

 

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© Susanne Weber 2004 - 2013