Palme
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Madrid

 

Im Oktober 2008 waren wir ein paar Tage in der spanischen Hauptstadt und hatten als Station das Hotel “Rafaelhoteles Atocha” gebucht.

Wahrzeichen von Madird
Blick ueber Madrid

Anflug auf Madrid links, und rechts das Wahrzeichen von Madrid, ein Bär der am Erdbeerbäumchen nascht.

Museo del Jamon
Museo del Jamon Madrid

Apropos Naschen - das Museo del Jamon bietet köstlichen Schinken!

Palacio Real Madrid Koenigspalast Madrid

Palacio Real - der spanische Königspalast in Madrid.

Palacio Real
Koenigspalast in Madrid
Catedral de la Almudena Madrid
Catedral de la Almudena

Die Catedral de la Amudena gleich neben dem Königspalast.

Alte Wartehalle Bahnhof Atocha
Botanischer Garten Banhof Atocha

Der Bahnhof Atocha- die alte Halle wurde in einen botanischen Garten verwandelt.

Schildkroeten Bahnhof Atocha
Stierkampfarena Madrid
Plaza de Toros Madrid

Plaza de Toros - die Stierkampfarena von Madrid.

Torero
Retiro Park
Retiro Park See

Der Retiropark -

Retiro Park mit Brunnen

eine Ruheoase mitten in Madrid.

Retiro Park Brunnen Retiro Park Madrid
Tempel von Debod in Madrid
Tempel von Debod

Der Tempel von Debod. Einst stand er in Ägypten, nun in Madrid.

Schoenes Gebaeude in Madrid
Verzierte Gebaeude in Madrid

In Madrid stehen unheimlich schöne Gebäude.

Plaza Mayor Madrid Telegrafenamt Madrid

Wie z.B. auf dem Plaza Mayor (links) und das Telegrafenamt (rechts).

Metropolis Haus Madrid
Banco de Espana

Das Metropolis Gebaeude (links) und die Banco de Espana (rechts).

Balkongebaeude in Madrid

In der Innenstadt.

Plaza de Castilla
Stadion Real Madrid

Aber es gibt auch moderne Bauten. Links das Stadion Bernabeu, der Heimat von Real Madrid und rechts der Plaza de Castilla mit seinen schrägen Türmen.

pfeil-top

Dies ist mein Reisebericht zu Madrid:

 

Vor zwei Wochen starteten wir morgens gegen 8 Uhr mit Iberia in die spanische Hauptstadt. Zwei Stunden spaeter kamen wir an, stiegen in die Metro und landeten nach ein paar Irrlaeufern (Mist wenn man den Stadtplan zu Hause vergisst *ggg*) im gebuchten Hotel.

Das Zimmer war schon frei, und wir breiteten uns erst mal aus, gingen aber alsbald schon wieder weiter um die Stadt zu erkunden. Schliesslich wollten wir einiges sehen und hatten ja nur knapp drei Tage Zeit.

 

Unser erstes Ziel war Puerta del Sol, ein zentraler Platz mitten in Madrid, dem wir noch oefters begegneten. Wir liefen die Einkaufsstrassen entlang und entdecken das „Mueso del Jamon“ Auch wenn der Name es vermuten laesst, und die Anzahl der Schinken, die von der Decke baumeln enorm ist, so ist dies kein Museum. Es handelt sich hierbei um eine Tapas-Bar mit einer riesigen Auswahl an Schinken-Spezialitäten. Hiervon hatte ich bereits im Internet gelesen und wir holten uns erst mal ein belegtes Broetchen mit feinem Schinken. Damit zogen wir dann weiter und fanden uns auf dem Plaza Mayor wieder. Ein sehr schoener Platz umringt von Haeusern, welcher mal als Marktplatz angelegt wurde. Heute wird er noch im Dezember als Weihnachtsmarkt benutzt, ansonsten findet man hier Cafes und Touristen. Ueber den Plaza de la Villa kamen wir zum Koenigspalast. Wir sparten uns die Ansicht von Innen und betrachteten die Palacio Real nur von aussen, und gingen dann in die anliegende Catedral de la Almudena. Kathedrale heisst sie allerdings erst seit 1993, als sie vom Papst geweiht wurde. Zuvor war es die San Isidro Kirche. Zu diesem Zeitpunkt bekam sie auch erst ihre Kuppel aufs Dach, und dies macht sich im Inneren auch bemerkbar, denn es wirkt alles sehr neu und modern, zudem farbenfroh. Leider blieb uns der Blick auf den Madrider Fluss Manzanares von hier oben versperrt, obgleich die Kathedrale und der Koenigspalast einen guten Standort fuer Ausblicke gewaehren. Aber es war alles „verriegelt und verrammelt“ was uns haette helfen koennen einen Blick zu erhaschen. So marschierten wir weiter zum Plaza de Oriente, an dessen Ende die Oper steht. Ganz nett angelegt mit viel gruenen Hecken und Baeumen, ebenso wie der Jardines de Sabatini, welcher neben dem Koenigspalast liegt, zu dem wir als naechstes gingen. Direkt angrenzend liegt der Plaza de Espana. Dieser riess mich jedoch nicht vom Hocker, da habe ich schon schoenere Plaza Espanas gesehen in Iberia. Von hier geht die Gran Via ab, das ist die Hauptstrasse der Stadt und gleichzeitig auch Einkaufsstrasse. Wir kamen am Gebaeude der Telefonica raus, welches recht nett aussieht. Ein paar Strassen weiter fanden wir ein Cafe, in dem wir (draussen natuerlich bei dem tollen Wetter) erst mal einen Cappuccino genossen. Bereits schon ziemlich ko entschlossen wir uns den Weg ins Hotel anzutreten um uns auszuruhen. Nach ausreichender Regeneration machten wir uns auf den Weg um unsere Maegen zu fuellen, was uns auch in einer Tapas Bar gelang. Wir raeumten recht frueh wieder das Feld und gingen ins Hotel. Kaum eingeschlafen kamen die Nachbarn von ihrer Tour zurueck und machten Krach bis mitten in die Nacht. Thomas schlief friedlich, ich jedoch lag wach, bis nebenan endlich Ruhe war.

 

Nach dem Fruehstueck im Hotel fuhren wir mit der Metro zum Aussichtsturm  „Faro de Moncloa“. Laut Internet und Reisefuehrer ein 93 m hoher Turm mit klasse Blick ueber die spanische Hauptstadt. Glaube ich aufs Wort, jedoch konnten wir keinen Blick aus luftiger Hoehe werfen, denn der Turm war bereits seit einiger Zeit fuer Aufstiege geschlossen. Sonst bot diese Ecke in Madrid keine weitere Sehenswuerdigkeit, so dass wir beschlossen den Tempel von Debod aufzusuchen. Dieser Tempel stand mal in Aegypten und wurde als Dank fuer die Unterstuetzung bei der Errichtung des Assuan-Staudammes an Spanien verschenkt. Fuer mich als Fan der altaegyptischen Geschichte natuerlich ein Highlight (schlimm genug, dass ich es in meinen 6 Aegypten Urlauben immer noch nicht geschafft habe mal zu den Pyramiden zu kommen). Wir betrachteten uns also den Tempel von innen und aussen. Von dort weiter zum Plaza de Toros, der Stierkampfarena. Leider verpassten wir nur um 1 Minute den Einlass zur Fuehrung durch die Arena, eine weitere gab es an diesem Tag nicht mehr. So mussten wir uns mit der Aussenfassade begnuegen, welche aber auch schon ein Hingucker ist. Da an der gleichen Metrolinie gelegen, nahmen wir den Ausstieg Retiro, um durch den Stadtpark Madrids zu flanieren. Ein wirklich schoen angelegter Park mit vielen Besuchern am Sonntag, einem kleinen See mit Ruderbooten. Hier verweilten wir eine Zeit, bevor wir diesen zum Seitenausgang verliessen um zum Plaza de Cibeles zu kommen. Hier steht ein praechtiges Gebaeude, das spanische Hauptpost- und Telegrafenamt. Nicht weit von hier entfernt lag unser Cafe, welches wir am Vortag aufsuchten. Da es uns gut gefiel an jener Stelle, Abmarsch zum Capuccino fassen, um dann weiter zum Bahnhof Atocha zu laufen. Wenn hier jemand denkt: Bahnhof Atocha – sagt mir doch was!? liegt er richtig, denn bei den Anschlaegen auf Madrid im Jahre 2004 zuendeten 7 der 10 Bomben rund um eben jenen Bahnhof. In unmittelbarer Naehe von Atocha lag unser Hotel, jedoch bietet der Bahnhof auch eine tolle Attraktion. Die alte Bahnhofshalle wurde nahezu komplett in einen botanischen Garten verwandelt. Hier findet man u.a. unzaehlige Schildkroeten. Lange Zeit blieben wir dort, bis wir dann zum Hotel rüber gingen um uns auszuruhen. Ganz in der Naehe fanden wir auch ein Restaurant, in welchem wir dann spaeter unser Abendessen genossen.

 

Der letzte Tag brachte uns als erstes zum Stadion Bernabeu, dem Heimatstadion von Real Madrid. Unscheinbar mitten in der Stadt und doch gewaltig. Wir fanden keine fuer uns passende Fuehrung, so entschlossen wir uns, uns den Plaza de Castilla anzuschauen. Hier findet man dann das modernere Madrid mit seinem Geschaeftsviertel. Zwei sich schraeg gegeneinander neigende Hochhaeuser bilden das Tor Europas. Danach versuchten wir ein weiteres Mal an den Fluss zu gelangen. Es war uns nicht vergoennt, denn das was wir sahen war ein kleines Rinnsal umgeben von einer Baustelle. Wir gaben auf und fuhren per Bus zur Oper. Da es uns nach den leckeren Schinckenbroetchen geluestete, liefen wir noch am „Museo de Jamon“ vorbei, versorgten uns mit der Koestlichkeit und gestatteten einer grossen spanischen Kaufhauskette einen Besuch ab, jedoch ohne etwas zu kaufen. Wiederum gingen wir zu dem uns schon bekannten Cafe, diesmal aber aus dem Grund fuer unseren Flug einzuchecken. Dies hatte naemlich am Abend zuvor auf unserem Laptop nicht geklappt. Man koennte schon wieder n Hals auf Mr. Gates schieben, denn Linux (bzw. die fehlende Verknuepfung zum pdf Reader, obwohl vorhanden, aber eben nicht Windoof konform) wollte uns einfach nicht einchecken lassen. Im Cafe jedoch stand ein Windows Rechner und wir konnten noch Plaetze nebeneinander ergattern. Leider nicht den Notausstieg wie gewuenscht, aber besser wie nichts. Der Retiropark war ja nicht weit weg vom Cafe, so liefen wir hier noch mal hindurch und blieben recht lange, um dann ueber Atocha wieder zu unserem Hotel zu gelangen. Hier holten wir unsere eingelagerten Taschen ab und fuhren zum Flughafen. Da wir wussten, dass es im Flieger Essen nur gegen Bares gibt, entschlossen wir uns vorher schon fuer ein leckereres Essen noch am Flughafen. Vorher jedoch holten wir noch unsere Bordkarten ab, denn einen Drucker gab es in dem Cafe leider nicht. Als wir dann puenktlich in unserem Flugzeug sassen gab es noch gleich zwei Ueberraschungen. Die erste war ein bekanntes Gesicht - ein Kollege von Thomas verbrachte seinen Urlaub auf Teneriffa und stieg in Madrid um, eben in genau die selbe Maschine in der wir auch sassen, sogar nur 1 Reihe von uns entfernt. Ist ja nicht das erste mal, dass wir im Urlaub Leuten begegnen die wir kennen … Tja, und die zweite war unser verspaeteter Abflug. Knapp eine Stunde sassen wir bereits im Flieger, bevor wir abheben konnten. Grund war ein defektes Intercomsystem, welches natuerlich funktionieren muss, um starten zu duerfen. Aber ausgerechnet in Madrid in einem spanischen Flugzeug zu sitzen welches einen Defekt aufweist ….. Zumal die Durchsage ueber den Defekt ja zuerst auf Spanisch erfolgte, und ich verstand nicht sehr viel, aber dass es einen Defekt gibt, das schon! So musste ich allerdings nur zwei bange Minuten durchstehen, bis ich endgueltig aufgeklaert wurde, und schmunzeln musste gleich dazu. Denn die Besatzung erzaehlte uns, dass sie das System wieder zum Laufen gebracht hatten, just aber als die Tuer geschlossen wurde, das gleiche Problem wieder hatten. Erinnerte mich doch sehr an meinen Beruf. Man kriege das Problem in den Griff, mache den Deckel der Telefonanlage zu und das Problem ist wieder da. ;-) Oft genug selbst erlebt.

Soviel also zu Madrid.

 

Und bevor nun die Fragen kommen, was ist mit den ganzen Mueseen wie den Prado, Reina Sofia oder sonstige „must see“ an Museen – wir sind keine Mueseeumsgaenger, und schauen uns lieber Bauwerke und Natur an.

 

 

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© Susanne Weber 2004 - 2013