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Leipzig

Im Sommer 2010 verbrachten wir ein paar Tage in Leipzig.

Leipzig Voelkerschlachtdenkmal Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal, am Rande von Leipzig gelegen.

Voelkerschlachtdenkmal in Leipzig Völkerschlachtdenkmal
Leipzig Nikolaikirche

Die Nikolaikirche

Nikolaikirche Leipzig Altar
Nikolaikirche Leipzig

Die Nikolaikirche von innen, wunderbare Deckenkonstruktion findet man hier.

Nikolaikirche Leipzig innen Nikolaikirche innen
Hauptbahnhof Leipzig Bayrischer Bahnhof Leipzig

Links der Hauptbahnhof Leipzig und recht der Bayrische Bahnhof Leipzig. In letzterem befindet sich nun ein Restaurant, welches sehr empfehlenswert ist.

Uniriese
Augustusplatz Leipzig

Links der Uniriese, bzw. MDR Hochhaus und rechts ist der Augustusplatz zu sehen an dessen Rand der Uniriese steht.

Thomaskirche Leipzig Innenstadt Leipzig

Links die Thomaskirche und rechts ein Blick auf die Innenstadt, beides vom Hochhaus aus fotografiert.

Neues Rathaus Leipzig altes Rathaus Leipzig

Links das neue und rechts das alte Rathaus von Leipzig.

Emblem
DDR Fahne

Aufnahmen im Stasi Museum in Leipzig.

Schokoladenzimmer Halle Halle Schokoladenzimmer

Der Heimweg führte ueber das Schokoladenmuseum in Halle, hier das Schokoladenzimmer. Ein Zimmer komplett aus Schokolade gefertigt!

Hier noch der Reisebericht von Leipzig:

Am Donnerstag war Aufbruch Richtung Leipzig, mit einem Zwischenstopp auf der Wartburg. Just als wir auf der Burg ankamen fing es an zu regnen. Wir standen auf einem Turm und konnten sehen, dass es wohl in naher Zukunft nicht aufhoeren wuerde zu regnen. Nach einigem Ueberlegen beschlossen wir durch den Regen zu flitzen um Karten fuer eine Fuehrung durch die Wartburg zu holen. Dann wieder durch den Regen um zum Sammelpunkt zu gelangen. Endlich im Trockenen … Die Fuehrung war interessant, aber den beruehmten Tintenfleck von Martin Luther konnte ich jedoch nicht erspaehen. Am Nachmittag ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel: Leipzig. Wir fanden das Hotel, luden aus, und parkten das Auto. In meinem Reisefuehrer fand ich einen Restaurantip, den wir beherzigten und es war wirklich ein toller Tip. Im alten Bahnhofsgebaeude des bayrischen Bahnhofs wurde ein Restaurant eingerichtet in dem auch Bier gebraut wird. Sehr lecker das Gebraeu, sowie auch das Essen. Uns gefiel es hier so gut, dass wir gleich fuer den Samstag einen Tisch reservierten, denn nicht nur uns gefiel das Restaurant, es war sehr gut besucht.
Gesaettigt ging es dann zurueck zum Hotel.

Am naechsten Morgen nach dem Fruehstueck war das erste Ziel das City Hochhaus (im Volksmund Uniriese oder Weisheitszahn genannt). Hier konnten wir in den 29. Stock fahren und von dort auf eine Aussichtsplattform erreichen. Da das Wetter trotz anders lautender Prognosen recht gut war, wollten wir den Blick unbedingt bei Sonnenschein geniessen, so bekamen wir auch einen guten Ueberblick ueber die Stadt. Wieder unten angelangt gingen wir einen Rundweg ab, den mein Reisefuehrer vorschlug. Das war eine recht gute Entscheidung. Allerdings lag der Hauptbahnhof mit an erster Stelle. Weiters kein Problem, wenn man aber der Meinung ist, man muesse die Laeden der neu eingerichteten Shoppingmeile in der Bahnhofshalle nach Klamotten abklappern hat es den Erfolg, dass man auf der restlichen Tour seine Einkaeufe durch die Gegend tragen muss. *ggg* Bepackt ging es also weiter durch den kompletten Innenstadtring. U.a. in ein Museum in dem das Thema Kaffeekultur der Sachsen dargestellt wurde. Um das angehoerige Kaffeehaus machten wir jedoch einen Bogen, die Preise waren hier so gar nicht sachsenlike. Wir fanden ein anderes nettes Cafe und genossen erst mal Kuchen und leckeren Kaffee. Nach dem Rundgang gings ins Hotel, meine Fuesse kochten. Ausruhen von all den Sehenswuerdigkeiten. Wir fuhren dann mit dem Auto zum Voelkerschlachtdenkmal. Den Aufstieg sparten wir uns, da es anfing zu regnen, und wir lieber wieder schnell ins Trockene wollten. Also ab zum Hotel. Spaeter dann suchten wir ein Restaurant auf, welches ich auch schon zuvor bei der Reiseplanung gefunden hatte. Hier gibt es knapp 440 (!!!) Schnitzelvarianten!!! Die Entscheidung fiel schwer, aber es war sehr lecker. Auf dem Rueckweg zum Hotel fing es natuerlich wiedermal an zu regnen. Ca 1,5 km Fussmarsch lag vor uns. Aber Leipzig hat ja sehr viele Passagen (dem Hr. Schneider sei Dank …), die dienten uns nun als Regenschutz.

Erster Tagespunkt war das Stasimuseum in der runden Ecke. Sehr interessant, teilweise zum Schmunzeln, wenns net so traurig waere … Nach dem Musuem gings zurueck ins Hotel und dann mit dem Auto an die Kanaele der Stadt. Wusste gar nicht, dass man sich hier ein bisschen wie in Venedig fuehlen kann. Danach wollten wir nach Markkleeberg an den Cospudener See. Ein kuenstlich angelegter See im alten Tagebaugebiet. Man hat hier aber echten Freizeitwert geschaffen. Tolle Cafes, Haefen, Piers usw. Allerdings war es nicht so einfach dort hinzukommen, denn die Strasse dorthin war wegen Ueberflutung geschlossen! Ich haette ja nicht gedacht, dass ich von der Ueberflutung in Sachsen betroffen sein werde. Also wieder zurueck in die Stadt um dann eine andere Strasse zu nehmen, damit wir an den See kamen. Wie gesagt, sehr schoen angelegt, ein lohnenswertes Ausflugsziel. Durch den Umweg fehlte uns aber dann die Zeit um lange zu bleiben. Wir hatten ja fuer den Abend auch bereits einen Tisch im Bayrischen Banhof reserviert. Also fuhren wir alsbald zum Hotel zurueck und liefen spaeter zum Restaurant. Spaeter wurden dann wieder die Taschen gepackt, denn der Kurzurlaub war ja schon wieder fast zu Ende.

Der letzte Morgen startete ziemlich grau, und er blieb es auch. So fuhren wir nach Halle zu der Schokoladenfabrik Halloren. Hier gibt es ein Schokoladenmuseum. Sehr witzig aufgebaut, vor allem das Schokoladenzimmer ist sehr lustig anzuschauen. Ein Zimmer komplett aus Schokolade, samt den ganzen Moebeln usw. Schade war eine Absperrung davor, ich haette ja zu gerne mal genascht. ;-) Das durfte ich dann am Ende der Fuehrung tun. Leider steht natuerlich am Wochenende die Produktion still, aber in die Produktion durften wir dennoch einen Blick werfen, natuerlich auch hinter Glas. Nach der Schokoladentour suchten wir noch den Fabrikverkauf auf und deckten uns mit leckeren Hallorenkugeln und allerlei mehr ein. Eigentlich wollten wir danach noch Halle besichtigen, jedoch sah das Wetter gar nicht verlockend aus und die Staus auf der Autobahn wurden auch schon immer laenger, so dass wir beschlossen lieber gleich den Heimweg anzutreten. Mit einigen Stauumfahrungen schafften wir es dann auch noch in akzeptabler Zeit nach Hause.

Eine schoene Tour, meist schlechtes Wetter, hat aber dennoch Nachahmwert. Und wer mal in Leipzig sein sollte und lecker essen gehen moechte, dem kann ich das Restaurant am Bayrischen Banhof empfehlen! www.bayrischer-banhof.de Achja, und das Schnitzelrestaurant mit seinen zig Varianten von Schnitzeln: www.schnitzel-culture.de (das Ambiente ist im erstgenannten Restaurant aber bei weitem schoener).

 

© Susanne Weber 2004 - 2013