Palme
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Lanzarote 2009

Im Januar 2009 flogen wir nach Lanzarote. 4 Tage blieben wir, und setzen dann 3 Tage nach Fuerteventura über

Auf dem Rückflug hatte ich ein Jubiläum zu feiern: es war mein 100.Flug!

 

Hier gibts die Bilder von folgenden Sehenswürdigkeiten:

Timanfaya Nationalpark  El Golfo  Los Hervideros  Mirador Del Rio  Unterwegs  Hotel

Parque Nacional Timanfya

Der Eingang zum Timanfaya Nationalpark.

Vulkankette aktive Vulkane

Ganze Vulkanketten erheben sich hier.

Vulkane auf Lanzarote
Vulkane Timanfaya Nationalpark

Die in allen möglichen Farben schillern.

La Geria Weinanbaugebiet Timanfaya Nationalpark Vulkane

Auch Wein wächst hier, auf dem linken Bild sieht man das Weinanbaugebiet La Geria.

Kraterrand
eingestuerzter Krater

Vulkankrater sieht man natürlich auch jede Menge.

Vulkanologe
Lavastrom

Mit unserem Mietwagen fuhren wir die schönsten Stellen an.

Timanfaya Lanzarote Erloschener Vulkan

Lava und Vulkane, soweit das Auge reicht.

Vulkaneruption
Vulkanberg

Rote Erde, einfach faszinierend.

Vulkan Timanfaya Nationalpark
Lanzarotes Vulkane

Vermischt sich mit rostbraun.

fruchtbarer Vulkan
Gruen bewachsener Vulkan

Im Moment findet man auch sehr viel Grünes, da es stark geregnet hat.

Vulkan auf Lanzarote
Lava und Vulkan
Ausflugsziel El Golfo

Die Bucht bei El Golfo.

Bucht El Golfo
Halbkrater El Golfo

Hier findet man eine interessante Steinformation.

El Golfo (19) El Golfo2)

Lohnenswert sich diese anzuschauen!

Lanzarote El Golfo El Golfo Lanzarote

Zudem hat sich ein Kratersee gebildet.

El Golfo
Halbkratersee Lanzarote

Der von Algen grün gefärbt ist.

Kratersee Lanzarote Lago de los Clicos
Lago Verde
Erstarrte Vulkanasche am El Golfo

Erstarrte Lavaasche bildet den Kraterrand.

El Golfo (17)
Lavastrand bei El Golfo

Zu feinem Sand gemahlene Asche und Lava sind der Strand der Kraterbucht.

Los Hervideros Lanzarote
Los Hervideros

Los Hervideros.

Los Hervideros Wassereinlass Los Hervideros Wassermassen

Hier tobt das Meer in unheimlicher Stärke.

Gewaltiges Wasser Los Hervideros
Los Hervideros Naturschauspiel

Durch die vom Wasser ausgehöhlten Stellen.

La Graciosa

Vom Mirador del Rio hat man einen wundervollen Ausblick.

La Graciosa Lanzarote
Mirador del Rio Lanzarote

Auf die vorgelagerte Insel La Gracioasa.

Mirador del Rio
Mirador del Rio Manrique Cesar
Wellen vor Lanzarote
Wellen Lanzarote

Grosse Wellen an der Nordostküste von Lanzarote.

Osten Lanzarote (3)

Davor: Lavastrand.

Lava Lanzarote
Wellen Ostkueste
Salz Salinen Lanzarote
Salinas de Janubio

Salinas de Janubio - Salzsalinen zur Salzgewinnung nahe El Golfo.

Cuevas de los Verdes

Cuevas de los Verdes - ein Höhlensystem von Lava bei einem Ausbruch gebildet.

Lavatunnel in den Cuevas de los Verdes
Erstarrte Lava in den Cuevas de los Verdes
Orzola Lavafeld

Sehr viel Lava bei Orzola.

Orzola Orzola Steilkueste
Haria Tal der 1000 Palmen Haria

Haria, das Tal der tausend Palmen.

gruen bewachsen Lanzarote Gruenes Lanzarote

Sehr viel Grün spriest vor allem im Norden durch den starken Regen.

fruchtbare Lava
Gruene Insel Lanzarote
Lavabrocken Lavastrom erstarrt

Sogar die Lava ist grün bewachsen.

Castillo de Santa Barbara

Am Rande eines Vulkankraters, der ebenfalls grünen Bewuchs vorzeigt.

Teguise
Arrecife

Links Arrecife, die jetzige Hauptstadt und rechts Teguise, die alte Inselhauptstadt.

Pool Hotel Los Jameos Playa
Hotelpool Los Jameos Playa

Der Pool unseres Hotels bei Tag und Nacht.

Lobby Hotel Los Jameos Playa
Rezeption Hotel Los Jameos Playa

Die Lobby des “Los Jameos Playa”.

Playa de los Pocillos
Puerto del Carmen

Der Strand am Hotel. Playa de los Pocillos.

Playa Blanca
Armas Faehre Playa Blanca

In Playa Blanca im Cafe - von hier aus gings mit der Fähre nach Fuerteventura.

Hafen Playa Blanca
Chevrolet Kalos auf Faehre

Autoverladung und Einweisung auf das Transportdeck der Armas Fähre, und das Auslaufen aus dem Hafen Playa Blanca.

pfeil-top

Hier kommt der Reisebericht des 4-tägigen Lanzarote Urlaubs:

Es begann mit dem Einchecken am Vorabend. Leichte Verwunderung ueber die Sitzplatznummern, denn anstatt Reihe 11 wie vorgebucht war es nun 14. Kurz ueberlegt und nachgefragt – ja meine Vermutung war richtig, es wird nun eine A320 eingesetzt anstatt einer 757, und hier befinden sich die Notausstiege an einer anderen Stelle. Nun denn, auch ok.

Also am naechsten Tag dann in den Bus um zum Flughafen zu kommen, endlich am Gate erfuhren wir bald, dass unser Flug eine „nicht bestimmbare Verspaetung“ haben wird, wegen eines Defekts an der Maschine. Ich ahnte schon Schlimmes, sah mich schon die Nacht am Flughafen (oder zu Hause) verbringen. Irgendwann erfuhren wir dann, dass eine Ersatzmaschine eingesetzt wird, und wir ein Essen in einem Restaurant am Flughafen erhalten werden. Lustig daran: wir mussten durch eine Passkontrolle, um zum Restaurant zu gelangen, auf dem Rueckweg ebenso. Das war das erste mal, dass ich fuer ein Essen durch den Zoll musste. ;-) Am Gate gabs dann wiederum neue Bordkarten, denn die Ersatzmaschine war nun doch eine 757. Warum wir dann allerdings Reihe 42 anstatt wie ja mal urspruenglich geplant Reihe 11 erhielten, ist mir ein Raetsel, ist es doch die Maschine, welche bei der Buchung damals geplant war. Aber immerhin Notausstieg. Jedoch mit dem Nachteil, dass diese im hinteren Bereich des Fliegers sind. An fuer sich nicht weiter tragisch, aber unser reservierter Mietwagen konnte nur bis 22.30 Uhr abgeholt werden. Geplante Ankunft war nun 21.50 Uhr, bis wir jedoch in der Luft waren lag die Ankunftszeit bei 22.05 Uhr. Wir hatten zuvor den Autovermieter angerufen und unsere Lage geschildert. Wir verblieben so, dass wir bis 22.30 Uhr das Auto abholen koennen, ansonsten sollen wir uns ein Taxi zum Hotel nehmen und wir bekommen das Auto am naechsten Morgen ins Hotel gebracht. Ok, das Problem mit dem Mietwagen war zwar bedingt geloest, lieber jedoch war es uns das Auto gleich in Empfang nehmen zu koennen. So entschied ich mich dann kurz vor der Landung den Sitzplatz zu wechseln, und ergatterte eine leere Reihe direkt hinter dem Ausstieg, was dann eine Stewadess zur erstaunte Nachfrage bei Thomas fuehrte, ob ich zwischenzeitlich ausgestiegen waere. *ggg* Thomas erklaerte unser „Problem“ und dann erfuhr er, dass wir nur deshalb so spaet flogen, weil der Rueckflug nicht vor Mitternacht erfolgen durfte, da eine Landung in Frankfurt nicht vor 4 Uhr Morgens moeglich ist. Jedenfalls schaffte ich es als erste aus dem Flieger zu kommen, und eilte zum Autovermieter, der dann nach mir die Pforten schloss. Thomas hatte dann bereits das Gepaeck und wir fanden unseren Leihwagen mit dem wir dann das Hotel aufsuchten. Apropos suchen, das Hotel hatte sich gewundert, wo wir blieben, sie wurden nicht ueber die Verspaetung informiert. Da wir nicht pauschal gebucht hatten, konnten sie auch nicht informiert werden, aber was solls. Wir wurden noch gefragt, ob wir schon mal Gast im Hotel waren, was wir verneinten. Wir wunderten uns noch ueber diese Frage, aber erfuhren dann den Hintergrund: „Wiederholungstaeter“ erhalten einen Obstkorb, Wein und Sekt zur Begruessung aufs Zimmer. Das Eis des Sektkuebels war bereits geschmolzen, aber macht ja nicht, nehmen wir auch so gerne, und das obwohl wir ja noch nie Gast waren. ;-) Seit der Abreise ist aber auch klar warum dies passierte, man dachte ich waere Susanne Weber aus Rheine. Praktisch wenn man einen solch haeufigen Namen hat. ;-) Das war also unser Ausgleich fuer die verpasste Halbpension am Abend, denn das Restaurant hatte natuerlich schon geschlossen. Wir schauten uns noch schnell im Hotel ein bisschen um und packten die Koffer aus, alsbald gingen wir dann zu Bett, der Tag war ja anstrengend und lange genug.

 

Der erste Urlaubstag vor Ort auf Lanzarote begann sehr verregnet. Sah es noch gut aus, als wir das Hotel verliessen, schuettete es umso mehr als wir in Teguise ankamen. Dies ist die alte Hauotstadt der Insel und es fand an diesem Sonntag ein Markt statt. Beides konnten wir jedoch nicht wirklich geniessen wegen dem Regen. Also entschlossen wir uns weiter zu fahren, kamen durch das Tal der tausend Palmen, jedoch sahen wir diese auch nicht wirklich, da hier dick der Nebel hing. Die Weiterfahrt ging zum „Mirador (=Aussichtspunkt) del Rio“. Hier soll es einen tollen Blick geben auf die vorgelagerte Insel „La Graciosa“, jedoch sah man vermutlich ebenfalls nicht, da der Nebel auch hier umher waberte. Da der Mirador Eintritt kostete, haben wir uns den vernebelten Ausblick gespart und fuhren wieder gen Sueden. Auf der Strecke lagen die „Cuevas (=Hoehlen) de los Verdes“, welche ich ebenfalls auf meinen gelisteten Sehenswuerdigkeiten hatte. Optimal, wenn schon schlechtes Wetter, aber die Ironie des Schicksals schlug mal wieder zu – die Hoehlen lagen in der Sonne. ;-) Trotzdem gingen wir hinein, denn es schien viel versprechend zu sein, wurden die Hoehlen doch durch einen Lavastrom bei einem Ausbruch vor ca. 5000 Jahren gebildet. Sehr interessant gingen wir per Fuehrung durch den Lavatunnel. Danach machten wir uns auf den Weg in die jetzigen Hauptstadt Arrecife. Hier lag damals auch die AIDA im Hafen, jedoch hatte ich mir damals die Stadt nicht angesehen, Thomas hingegen aber schon. So zeigte er mir nun ein paar Ecken, die er damals fand, aber die Stadt bietet leider nicht viel Schoenes. Also ging es weiter Richtung Hotel, machten aber zuvor noch einen kurzen Halt in einem Einkaufszentrum. So war der erste Tag schon rum, leider mit viel Regen und Nebel, ein leckerer Trost war das Abendessen, das Hotel bot ein wirklich sehr gutes Bueffet (fuer diejenigen die schon mit der AIDA unterwegs waren – das Essen im Hotel laesst sich durchaus mit diesem des Schiffes messen!).

 

Am zweiten Tag sah das Wetter schon besser aus, die Sonne schien, aber es war auch ziemlich frisch durch den staendigen Wind. Wir entschlossen uns die weiteren Punkte meiner zuvor angefertigten Liste abzufahren und machten als erstes im Suedwesten Halt, in El Golfo. Hier tobt das Meer und zeigt seine unendliche Kraft, viel interessanter aber noch (jedenfalls fuer mich als Vulkanliebhaber) ist der dortige Halbkrater, in dem sich ein von Algen gruen gefaerbter Halbkratersee gebildet hat. Von einer Seite aus hat man Zugang zu diesem, was wir uns natuerlich nicht entgehen liessen. Nach der Bestaunung des Kraters und seinem See fuhren wir weiter nach Los Hervideros. Hier kann man durch die „alten“ Lavastroeme hindurchlaufen und auf Balkonen oder ueber grosse Loecher in der Lava dem Meer zuschauen und sich vom dort brechenden Wasser bei hohen Wellen nass spritzen lassen. Auf der Weiterfahrt nach Playa Blanca (suedlichster Ort der Insel) kamen wir noch an alten Salzsalinen vorbei, die aber kaum noch bewirtschaftet werden. Die einzelnen Felder glitzerten aber in den unterschiedlichsten Farben, was eine Betrachtung schon wert war. In Playa Blanca angekommen fuhren wir als erstes zum Hafen, um uns wegen der geplanten Ueberfahrt nach Fuerteventura zu informieren. So wie ich es zuvor schon im Internet recherchiert habe, war es richtig, man benoetigt keine Reservierung, braucht nur eine halbe Stunde vorher dort sein, und dann kanns losgehen. Wir schauten uns dann noch den Ort an und genossen einen Kaffee, dabei schauten wir dem Faehrbetrieb zu und stellten fest – so puenktlich sind die Faehren nicht wirklich, gut zu wissen fuer unsere weitere Planung. Weiter gings dann mit dem Auto zum Leuchtturm von Playa Blanca, hier stuermte es aber gewaltig und wir blieben nicht lange. Lieber wieder ins Inselinnere, vorbei am Weinanbaugebiet La Geria, welches wir uns zwei Jahre zuvor bei einem Ausflug von AIDA schon mal naeher betrachtet hatten. So langte uns nun die reine Fahrt durch das Gebiet. Nicht weit davon entfernt lag unser Hotel, in dem wir dann am Spaetnachmittag wieder ankamen.

 

Am dritten Tag wollten wir es noch mal wissen und versuchten nochmals unsere Nordtour zum Mirador del Rio. Da Lanzarote nicht sehr gross ist, fuhren wir wieder die selbe Strecke wie am ersten Tag, ueber Teguise und Tal der tausend Palmen. Teguise schauten wir uns nun im Sonnenschein an und kurz hinter dem Ort das Castillo Santa Barbara. Ein schoener Blick ueber die Insel belohnte uns, aber auch hier stuermte es maechtig, und wir brachen auf um zum Mirador zu kommen. Der Ausblick von dort auf die vorgelagerten Inseln und die Steilkueste hinab ist wirklich traumhaft, selbst noch bei dem bewoelkten Wetter, welches wir hatten. Ab und an kam aber auch die Sonne raus. Der Mirador bietet auch einen Ausblick hinter Glasscheiben eines geschlossenen Cafes, so dass wir eine Weile bleiben konnten ohne im Wind zu erfrieren und doch den wunderschoenen Blick geniessen zu koennen. Danach fuhren wir wieder zum Hotel, suchten aber zuvor noch den einzigsten Golfplatz der Insel auf, er lag mehr oder minder auf dem Weg. Wir golften aber nicht, sondern informierten uns nur ueber die Gegebenheiten, bzw. schauten uns den Platz an. Nach ausreichender Erkundung gings also ins Hotel. Am Abend war dann Packen angesagt, und wir genossen ein letztes Mal das leckere Bueffet.

 

Nun brach schon der letzte Tag auf Lanzarote an, denn wir hatten ab jenem Tag ein Hotel auf Fuerteventura gebucht. Auf der Fahrt zum Faehrhafen in Playa Blanca machten wir einen Schlenker ueber den Timanfaya Nationalpark. In diesem Gebiet sind sehr viele Vulkane zu finden. Man kann auch eine gefuehrte Bustour durch den Park machen, diese haben wir damals auf dem Ausflug von AIDA gebucht, drum liessen wir sie nun aus. Dafuer gingen wir in das Besucherzentrum des Nationalparks und bekamen eine akustische Vorfuehrung eines Vulkanausbruchs. Ueberwaeltigend! Da mich die Vulkane in ihrem Anblick immer wieder fesseln scahuten wir uns das Gebiet noch ein bisschen an, so wie es uns die Zeit noch erlaubte, um gegen Mittag unsere Faehre nach Fuerteventura zu erhaschen. Im Hafen dann angekommen kauften wir unsere Tickets, fuer die Rueckfahrt gleich mit, und stellten uns brav in die Schlange mit unserem Mietwagen. Wir gingen noch ein wenig spazieren, bis wir dann wieder zum Auto zurueck mussten. Wir wurden verladen und gingen auf das oberste Deck der Faehre. Wir legten puenktlich ab und tuckerten rueber zur anderen Kanareninsel, vorbei an Los Lobos, einer unter Naturschutz stehenden kleinen vorgelagerten Insel von Fuerteventura. Im Hafen von Corralejo angekommen fuhren wir zu unserem Hotel, das sich im gleichen Ort befand. Wir checkten ein und erhielten zu unsrer grossen Verwunderung All Inclusive Armbaendchen. Wir hatten doch Halbpension gebucht?! Naja, nehmen wir doch auch gerne, trauten dem Spiel allerdings nicht so ganz, im Laufe der naechsten drei Tage aber stellten wir fest, in irgendeiner Weise haben wir AI, denn wir bekamen alles umsonst, seien es die Getraenke, abendliche Cocktails, Kaffee unter Tage, Mittagessen, und sogar den Mietsafe. Gebucht hatten wir aber tatsaechlich nur Halbpension. Versteh einer was das schon wieder fuer ein Fehler war, uns hats gefreut. ;-) Nachdem wir ausgepackt hatten schnappten wir uns den Shuttlebus zum Duenenstrand von Corralejo. Hier waren wir zwei Jahre zuvor schon mal, als wir mit der AIDA da waren. Fuer mich ist dies eindeutig die schoenste Stelle der Insel. Wer sich seit der Umgestaltung des Designs meiner Homepage diese schon mal betrachtet hat, findet hier den Strand im Banner und den Buttons wieder. Dabei hatten wir unsere Badesachen, was allerdings sehr mutig von uns war, denn das Meer war bitter kalt. ;-) Ok es hatte 19 Grad, aber es kostete einige Ueberwindung hineinzugehen und darin zu schwimmen. Aber es tat gut, wenn wir es auch nicht allzu lange darin aushielten. Wir legten uns noch an den Strand und fuhren spaeter mit dem Shuttlebus wieder zum Hotel zurueck. Leider war hier das Essen nicht mehr so lecker wie auf Lanzarote, aber es ist ja auch immer schwieriger von einem hohen Standard in einen geringeren zu wechseln als umgedreht. Aber dafuer waren eben die Getraenke frei. ;-)

 

Am naechsten Tag zog es uns in den Sueden der Insel, welchen wir schneller erreichten als gedacht. Zuvor aber machten wir in Puerte del Rosario Halt, der Hautstadt der Insel, denn hier lag die AIDAbella vor Anker, welche wir uns natuerlich ansehen mussten. Dann gings weiter. Wir fuhren bis Costa Calma, ein beliebter Badeort der Insel. Kurz ueber diesem Ort befindet sich die schmalste Stelle von Fuertevenura, sie ist hier nur 6 km breit. Hier welchselten wir die Seite und fuhren nun die Westkueste entlang mit einem Abstecher an einen kleinen Strand, und spaeter dann durch die unbewohnte Vulkankette bis zu einem Abzweig, der zum Wrack der American Star fuehrt. Vor 15 Jahren ist das Schiff vor der Kueste gestrandet. Leider ragt nur noch ein wenig vom Bug des Schiffs aus dem Wasser, dennoch lohnte der Anblick. Zuerueck durchs Inselinnere mit einem Kaffeestop gings zum Hotel.

 

Fuer den letzten Tag auf Fuerteventura hatte ich ein paar Sehenswuerdigkeiten auf der Liste, jedoch macht uns mal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn wieder mal Ironie des Schicksals – dort wo wir hin wollten regnete es, an anderen Stellen war schoenstes Wetter. Erst versuchten wir noch unser Glueck und fuhren die Stellen ab, die interessant sind, aber was bringt ein Mirador, der im Nebel liegt, oder ein beschauliches Oertchen, in dem es regnet. So brachen wir ab, und fuhren zur Ostkueste, hier schien die Sonne. Hier liegt auch einer der Golfplaetze der Insel, den wir dann in Augenschein nahmen. Zum Spielen war es uns zu windig. Wir gingen dann noch in ein Einkaufszentrum gegenueber des Golfplatzes und dann zurueck zum Hotel. Dann unserer AI Baendchen holten wir uns ein Mittagessen und genossen bei Sonnenschein und Bier die Terrasse unserer Suite. Abends war dann wieder packen angesagt, denn der Urlaub war so gut wie vorbei.

 

Mittags fuhr die Faehre wieder nach Lanzarote hinueber, bei schoenstem Wetter. Auf der anderen Seite angekommen machten wir einen Schlenker ueber das Vulkangebiet, bzw. auch ueber El Golfo und Los Hervideros, also dem Halbkrater und dem Lavastrom am Meer. Im Halbkrater sammelten wir kleine Olivin-Steine. Aus diesen wird auf den Kanaren viel Schmuck gemacht. So haben wir ein schoenes Andenken an den Urlaub. Am Nachmittag suchten wir uns noch was zu Essen und gingen dann zum Flughafen. Jedoch erst mal nicht zum Einchecken, sondern an einen Spotterpoint am Ende der Runway. Hier konnten wir noch ein paar Maschinen starten und landen sehen. Als es Zeit wurde, fuhren wir zum Einchecken und Auto abgeben. Der Flieger kam diesemal puenktlich und er startete auch rechtzeitig, so dass wir sogar vor der geplanten Ankunftszeit in Frankfurt waren.

 

Hinter uns liegt also eine Woche auf zwei Kanareninseln und maessigem Wetter. Spass gemacht hats auf alle Faelle.

pfeil-top

© Susanne Weber 2004 - 2013