Palme
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Kos

 

Im Herbst 2007 waren wir für 2 Wochen auf der griechischen Insel Kos. Folgende Bilder habe ich zusammen gestellt:

Hotel  Nysiros  Kalymnos  Kos-Stadt  Umland  Ausgrabungen

Horizon Beach Resort Kos
Horizon Beach Resort Kos 2

Blick von unserem Zimmer aus auf einen der beiden Pools und das Ägäische Meer.

Horizon Beach Resort Kos 9

Das Gebäude mittig zwischen den Palmen ist unseres, der Block 22.

Horizon Beach Resort Kos 5
Horizon Beach Resort Kos 4

Teile des Hotels in der Abenddämmerung, gerötet von der Abendsonne.

Horizon Beach Resort Kos 10

Der Hauptpool.

Horizon Beach Resort Kos 6
Horizon Beach Resort Kos 8

Die einzelnen Blocks sind in einer Gartenlandschaft eingebettet.

Hotel Horizon Beach Kos 2
Hotel Horizon Beach Kos 1

Das Horizon Beach Resort aus der Luft (direkt an der Turbine) und vom Meer aus.

Hotel Horizon Beach Resort

Blick auf Kalymnos im Hintergrund vom Restaurant des Hotels aus.

Strand HBR 1
Strand HBR 2

Dies ist der Strand des Hotels, einer der schönsten der Insel.

3 am Strand

Melanie, Marc und ich am Hotelstrand.

Abendstimmung im Hotel
Sun-Palms

Vom Hotel aus konnten wir oftmals wunderschöne Sonnenuntergänge betrachten! Mehr davon findet Ihr hier.

Mandraki Nisyros
Mandraki Nysiros

Mandraki - die Hauptstadt der kleinen Insel Nysiros, welche nur 1 h mit dem Schiff von Kos entfernt liegt.

2 auf Nysiros
Mandraki Cafe

Melanie und ich in Mandraki.

Vulkan Nisyros 6
Vulkan Nisyros

Der Stefanos Krater, ein noch aktiver Vulkan auf Nysiros.

Vulkan Nisyros 8
Vulkan Nisyros 7
Vulkan Nysiros 13

Wir stiegen die Kraterwand hinab in den Vulkan.

Vulkan Nisyros 9
Vulkan Nisyros 3

Da aus dem Vulkan Schwefeldampf austritt sind die Ablagerungen gelb gefärbt.

Vulkan Nysiros 11
Vulkan Nisyros 5 Vulkan Nisyros 4

An manchen Stellen gibt es “Dampflöcher” aus denen der Schwefeldampf zischend und brodelnd heraus kommt.

Vulkan Nysiros 12
Vulkan Nysiros 10
Vulkan Nysiros 1

Im Krater ist es ziemlich warm, feucht und riecht mächtig nach Schwefel.

Insel Kalymnos

Kalymnos - ein drittel so gross wie Kos, aber sehenswerter!

Faehre nach Kalymnos
Autofaehre in Pothia

Per Autofähre setzten wir von Mastichari aus über.

Faehre Kalymnos
Vathy
Fjord Vathi

Vathi - ein Fischerort an der Ostküste Kalymnos, an einem Fjord gelegen.

Bucht Vathi

Überall auf der Insel gibt es schöne Buchten.

Arginoda Bucht
Bucht auf Kalymnos
Kirche Kalymnos

Eine kleine Kirche - nur über den Wasserweg erreichbar.

Pothia Kalymnos
Pothia

Pothia - die Hauptstadt der Insel, drittgrößte Stadt der Dodekanes Gruppe.

Platane des Hipokrates

Die Platane des Hippokrates, er soll sie angeblich gepflanzt haben.

Defterdar-Moschee 2
Defterdar-Moschee 1

Moscheen gibt es mehrere in Kos Stadt.

Kastell Neratzia Kastell Neratzia 2

Das Kastell Neratzia, eine alte Johanniterburg.

Kastell Neratzia 1
Brunnen Kos-Stadt
Odeum

Ein Delphinbrunnen in Kos Stadt und das römische Odeum, ein ehemaliges Theater.

Hafen Kos-Stadt

Blick auf den Hafen von Kos Stadt.

Hyundai Getz 2
Hyundai Getz 1

Unser Leihwagen, ein quietschgelber Hyundai Getz, der uns über die Insel fuhr.

Westkueste
Westkueste 2

Aufnahmen von der Westküste Kos.

Kefalos 1 Kefalos 2
Kamari Kardamena

Dieser Kirchenbaustil ist typisch für Griechenland. Rechts: Kardamena an der Südküste.

Tigaki Salzsee

Ein ausgetrockneter Salzsee bei Tigaki.

Palio Pyli 1 Palio Pyli 2

Alt Pyli - ein verlassenes Dorf, dessen Häuser noch stehen. Hier die Kirche.

Palio Pyli 402

Wegen einer Lepraepidemie wurde das Dorf aufgegeben und zerfällt.

Palio Pyli 3
Palio Pyli 5
Limionas
Susi und Melanie

Melanie und ich unterwegs auf Kos.

Tam Tam Bar
Tam Tam Bar (2)

In der Tam Tam Bar, nur wenige Gehminuten am Strand entlang von unserem Hotel entfernt.

Agora 1
Agora

Die Agora, das alte Handelszentrum von Kos.

Asklipion 2
Asklipion 1

Asklipion - eine Tempel und Heilstätte zu Zeiten von Hippokrates.

Asklipion 3
Asklipion
Last Moment

Und zu guter Letzt - Essen fassen im Terminal 2 am Frankfurter Flughafen nach der Ankunft.

Weitere (meiner *ggg*) Bilder dieses Urlaubs findet Ihr auf Marcs Kos Seite.

Interessante Infos zu Kos findet man hier.

pfeil-top18

Und das ist mein Reisebericht dieses Urlaubs in der Ägäis:

Kalimera,

vor einer Woche war der Urlaub rum, und wir sind gut in Frankfurt gelandet.

Nach einer durchwachten Nacht zu Beginn des Urlaubs starteten wir bereits um halb zwei zu Hause, um mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Eingecheckt hatten wir bereits online, nur das Gepaeck mussten wir noch aufgeben. Der Flieger startete puenktlich um halb 4 Uhr morgens, so dass wir Ortszeit um halb 8 auf Kos aufsetzten. Mit den Koffern gings dann zum Taxistand, damit wir ins Hotel kamen. Unser Zimmer war natuerlich noch nicht frei, um diese fruehe Zeit, so schauten wir uns schon mal das Hotel an. Kurz drauf durften wir dann in ein grosses Familienzimmer(!), hier konnten wir uns ausbreiten, und erst mal ein wenig Schalf nachholen. Am Nachmittag kamen dann meine Freundin und ihr Mann aus Basel angereist. Sie hatten weniger Glueck mit dem Taxi, und mussten eine Stunde auf ein solches warten. Ein Lob auf die fruehe Flugzeit! ;-)

Den naechsten Tag liessen wir langsam angehen und fuhren, nachdem unser Leihwagen angeliefert wurde in unseren Ort Mastichari. Viel ist hier aber nicht los, da auch nicht sehr gross, und so zogen wir noch nach Kardamena, ein Ort der hauptsaechlich von Englaendern bereist wird. Viel gab es hier auch nicht zu sehen, also wieder zurueck ins Hotel und an den Pool gelegt.

Einen Tag drauf nahmen wir uns die Hauptstadt der Insel, Kos-Stadt vor. Ganz nett, einmal gesehen reicht aber eigentlich. Rhodos-Stadt z.B. gefiel uns allen weitaus besser. Auf der Rueckfahrt hielten wir noch an einem ausgetrockneten Salzsee, danach war wieder eine Hotelrunde angesagt.

Da wir ja unser Schnorchelequipment dabei hatten machten wir uns am naechsten Tag auf Richtung Westkueste. Schauten uns kurz den Ort Kefalos an, aber auch hier gab es nicht viel zu sehen, ausser der tollen Aussicht auf das Meer. Wir suchten uns einen nette Bucht, hier konnten wir Schnorcheln, jedoch wurde es am Nachmittag derart windig, dass es keinen Spass mehr machte am Strand zu liegen. Also ging es weiter in den Norden der Westkueste Richtung Limionas. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Muehle vorbei, in der ein Cafe untergebracht ist. Hier genehmigten wir uns ein Stueck Kuchen. In Limionas entdeckten wir eine schoene Badebucht, die wir uns fuer einen weiteren Besuch vormerkten.

Am folgenden Tag machten wir einen unserer schoensten Ausfluege! Wir hatten Tickets fuer einen Bootstransfer auf die Insel Nissiros, einer Vulkaninsel. Wir kamen nach einer Stunde Schiffsfahrt im Hafen von Mandraki an, und schauten uns diese niedliche Hafenstadt an. Diese gefiel uns von allen Orten die wir in diesem Urlaub sahen am besten. Gegen Mittag fuhren wir dann mit einem Reisebus zum noch aktiven Vulkan der Insel, um in den Krater zu steigen. Hier richt es extrem nach Schwefel, da der Vulkan Schwefeldampf ausspuckt. Aus diesem Grunde ist er auch an vielen Stellen gelb. Ein tolles Erlebnis! Nach der Vulkanfahrt hatten wir noch ein bisschen Zeit um etwas zu Essen, dann fuhr das Schiff auch schon wieder zurueck nach Kos.

Es zog uns am 6. Tag ebenfalls wieder zum Schwefel, diesmal allerdings zu den Embros Thermen. Eine „heisse Quelle“ sprudelt ca. 80 Grad heisses Wasser direkt ins Meer. An deren Austritt hat man ein Naturbecken gebaut, um die heilenden Kraefte nicht versiegen zu lassen. So kann man ein Schwefelbad nehmen und anschliessend im Meerwasser schwimmen. Nach dem Badeausflug besuchten wir noch mal schnell Kos-Stadt, und schauten uns die Ausgrabungen von Agora an, der antike Marktplatz / Handelszentrum von Kos-Stadt.

Tags drauf ging es in die Berge. Zuerst nach Alt-Pyli, einer Geisterstadt. Hier lebt nach einer Lepraepidemie kein Mensch mehr, die Haeuser stehen aber noch, halb zerfallen. Der Ausblick von hier ist sehr schoen auf die Nachbarinsel Kalymnos. Weiter ging es dann nach Zia, ein oft und als sehr schoen angepriesenes Dorf. Allerdings gibt es hier nichts weiter als Tavernen und unzaehlige Souvenirshops. Naja … So fuhren wir weiter bis ans Ende der Bergkette um wieder auf die Hauptstrasse zu gelangen, die zu unserem Hotel fuehrte.

Fuer morgens 9 Uhr des naechsten Tages hatten wir geplant mit der Autofaehre nach Kalymnos ueberzusetzen. Eine Schwammtaucherinsel. Als wir um kurz nach halb neun am Hafen von Mastichari waren, konnten wir keine Faehre sehen. Erst warteten wir noch einen Moment, fragten dann bei der Hafenverwaltung nach, und erhielten die Auskunft: Kann sein, dass sie faehrt, kann aber auch sein, dass sie nicht faehrt. Na toll … Keiner wusste also etwas. Wir vermuteten, dass es am starken Wind lag, der an diesem Tag ueber die Insel fegte, also schauten wir spaeter im Internet nach, wann sich der Wind legen wuerde, um einen neuen Versuch starten zu koennen. Nochmals in aller Fruehe aufstehen, fuer Nichts, wollten wir ja auch nicht. Unschluessig was wir nun mit dem fruehen Tag anstellen sollten, fuhren wir einfach drauf los. Schauten uns dann das alte Kastell von Antimachia an, was bei dem starken Wind aber auch nicht sehr spassig war. Also fuhren wir aus lauter Verzweiflung nochmals nach Kardamena, um hier einen Cafe zu trinken. Danach gings wieder zurueck zum Hotel.

Da es noch eine weitere Ausgrabungsstaette zu betrachten gab, nahmen wir uns dies am naechsten Tag vor. Asklipion stand auf dem Programm, eine alte Tempelanlage und Kurort der Antike mit Thermen und Krankenhaus. Nach dem Besuch dieser machten wir nochmals einen kleinen Abstecher nach Kos-Stadt, weil es auf dem Rueckweg lag.

Am Abend hatten wir noch etwas zu lachen. Unser fast taegliches Kartenspiel verlegten wir an diesem Tag wegen dem weiterhin enormen Wind in die Hotelbar. Hier fand dann auch die Animation statt. An diesem Abend – Bauchtanz! Dies kuemmerte uns recht wenig, bis auf einmal unsere beiden Maenner rausgezogen wurden, auf die Buehne! Koestliche Vorstellung! Meine Lachmuskeln wurden extrem gequaelt! ;-)

Einen Tag spaeter steuerten wir dann endlich die Badebucht samt Schnorchelzeugs an, die wir uns Tage zuvor schon ausguckten. Das Schnorcheln war hier zwar doch nicht so schoen wie erwartet, aber wenigstens war die Bucht nicht sehr ueberlaufen, so konnten wir einen angenehmen Badetag geniessen. In der einzigen Taverne assen wir noch einen griechischen Salat, sehr lecker und guenstig.

Und wieder folgte ein Tag, an dem wir kein Glueck haben sollten mit unseren Schiffsverbindungen. Wir hatten Tickets fuer einen Tagsausflug nach Bodrum, also in die Tuerkei. Das Schiff sollte um 12 Uhr ablegen. Man sagte uns, wir sollen ca. 1 h vorher am Hafen sein, wegen dem Zoll. Wir waren sogar kurz vor 11 Uhr da. Wir versuchten spasseshalber noch auf das 11 Uhr Schiff draufzukommen, aber der Kapitaen liess uns nicht. Nun gut, also warteten wir. Die Damen vom Ticketschalter sah uns wieder und meinte, wir sollen auf das Boot, diskutierte noch mit dem Kapitaen, aber wir kamen nicht drauf, sie ging weg und liess uns stehen. Ich sprach sie spaeter als das Schiff weg war noch mal an, dass sie uns doch von der Passagierliste des 11 Uhr Schiff nehmen solle. Sie war ziemlich irritiert, dass wir nicht auf dem Schiff waren. Ich sagte ihr, sie solle uns auf die Liste vom 12 Uhr Schiff setzen, so wie es ja urspruenglich geplant war. Daraufhin meinte sie, dass um 12 Uhr kein Schiff faehrt! Nun war ich irritiert. Denn wir hatten ja Tickets fuer 12 Uhr! Die Auskunft lautete dann, da nur 5 Leute das 12 Uhr Schiff gebucht hatten, haben sie die Fahrt ausfallen lassen! Wir sollten morgen wieder kommen! Na toll! Ging nicht, denn da war nochmals Kalymnos geplant, und die naechsten Tage hatten wir kein Auto mehr. Ausserdem war uns die Lust vergangen nach Bodrum zu fahren. So ein Aerger! Gefrustet versuchte ich meine Freundin telefonisch zu erreichen, denn die beiden wollten eh nicht in die Tuerkei und hatten das Auto und wollten uns um 5 Uhr Nachmittags am Hafen wieder abholen. Erst beim 3. Versuch irgendwann am Nachmittag gelang es mir die beiden zu erwischen. Vorher liefen wir noch ziemlich planlos durch Kos-Stadt. Schauten uns die Johanniterburg an, ansonsten gab es ja nicht mehr viel, hatten bereits alles gesehen. Ironischerweise stellten wir spaeter fest, dass wir uns beinahe ueber den Weg gelaufen sind. Naja, bis 5 h mussten wir ja zum Glueck doch nicht warten.

Jetzt war der Tag gekommen an dem es windstill genug war, dass die Faehre nach Kalymnos ging. Ich hatte zwar schon boese Verdachte, dass es wiederum nicht klappen koennte, bei meinem Glueck mit Schiffen auf dieser Insel, aber die Faehre fuhr! Man verlud unseren Leihwagen und eine Stunde spaeter konnten wir mit diesem auf der halb so grossen Insel wie Kos umherfahren. Erst mal durch den Hafenort Pothia bis zur aeussersten noerdlichen Spitze von Eborios, vorbei an wunderschoenen Buchten und Fjorden. Leider hatten wir hier die Schnorchelausruestung nicht dabei! Schade, denn vom ganzen Urlaub fanden wir hier die schoensten Buchten! Den ganzen Weg zurueck nach Pothia fuhren wir die selbe Strasse, denn es gibt keine andere wie diese, durchkreuzten wieder Pothia und fuhren dann an die oestliche Seite der Insel, nach Vathi. Dieser kleine Ort liegt an einem Fjord, und wir suchten uns hier eine schoene Taverne aus, um eine Kleinigkeit zu essen. Zurueck ging es dann wieder nach Pothia, um noch ein wenig durch die Stadt zu streifen, einen Kaffee zu trinken, und bald drauf schon wieder auf die Faehre zu fahren, die uns wieder zurueck nach Mastchari brachte.

Auf dem Rueckweg noch schnell die letzten Einkaeufe unternommen, denn am naechsten Morgen wurde das Auto abgeholt.

Zwecks des „fehlenden“ Autos, blieben wir die folgenden 2 Tage im Hotel, besuchten noch mal die Tam Tam Bar, welche nahe unseres Hotels liegt. Eine Taverne mit dem besten Schafskaese der Insel fuer meinen Geschmack. Genossen nochmals den tollen Strand an unserem Hotel und die Poolanlage.

Am Samstag konnten wir dann normal ausschlafen, das leckere Fruehstueck ein letztes Mal geniessen, Koffer packen, auschecken, mit dem Taxi zum Flughafen und mit etwas Verspaetung den Heimweg nach Frankfurt antreten.

Der Urlaub war somit ganz schoen, jedoch ist die Insel fuer 2 Wochen m.E. zu klein, bietet nicht viele schoene Ecken, es windet oftmals sehr stark, aber das Hotel ist klasse! Wenn ich dieses an einen anderen Ort versetzen koennte, waere ich gluecklich! ;-)

 

pfeil-top17

© Susanne Weber 2004 - 2013