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Nach einem finnischen Wochenendtrip kommt hier der Reisebericht zu diesem.
Morgens frueh ging es zum Flughafen Frankfurt. Am Gate angekommen, sprach man uns an, ob wir ggf. eine Maschine spaeter nehmen wuerden, da unser Flug ueberbucht ist. 300 Euro bot man uns pro Nase dafuer! Nach einigem Ueberlegen stimmten wir zu, jedoch hat Lufthansa es irgendwie geschafft, die Ueberbuchung zu kompensieren, und wir flogen doch mit der urspruenglich geplanten Maschine puenktlich um 7.10h gen Norden. 200 Euro fuer den Urlaub gesamt zahlen, 300 kassieren, haette 100 Euro plus gemacht, dafuer dass wir in Urlaub fliegen. ;-) Nach der Ankunft in Vaanta nahmen wir einen Linienbus in die Innenstadt Helsinkis. Noch eine Metrostation und wir waren am Hotel. Eingecheckt, und gleich zu einem Supermarkt um Getraenke zu holen, ausserdem noch ein Touristenticket fuer das Wochenende, um mit den Oeffis umher fahren zu koennen.
Danach gingen wir zum Bahnhof, und stiegen in die Strassenbahnlinie 3T ein, mit der wir eine Sightseeing Rundfahrt starteten. Diese Linie beschreibt eine 8 und faehrt alle wichtigen Sehenswuerdigkeiten von Helsinki an. Um einen Ueberblick zu erhalten fuhren wir also einmal rund, und stiegen dann am Marktplatz aus. Von hier liefen wir zum Dom und weiter zur Uspenski Kathedrale. Zurueck zum Marktplatz um die Abfahrtstelle der Faehrschiffe ausfindig zu machen, mit denen man auf die vor gelagerte Insel Suomenlinna uebersetzen kann. Auf dem Rueckweg zum Hotel fanden wir ein schoenes Cafe, dort verweilten wir eine Zeit, um dann spaeter ein wenig im Hotel auszuruhen.
Dann suchten wir uns eine Lokalitaet um etwas essen zu koennen, und danach spazierten wir an den Faehrterminals entlang und beobachteten die Faehren, welche nach Tallin ablegen. Spaeter setzten wir uns draussen in eine Bar und genossen finnisches Bier. Faszinierend war dabei die Helligkeit, die Sonne wollte gar nicht untergehen! Selbst um Mitternacht war es noch recht hell! Das war auch der Grund, warum wir im Juni flogen, um dies mal zu erleben!
Am naechsten Morgen fuhren wir zum Marktplatz um auf die Faehre zur Insel Suomenlinna zu kommen. Nach nur 15 min Ueberfahrt waren wir dort. Leider war es sehr windig und kuehl an diesem Tag, aber wir hielten es einen halben Tag dort aus, und erkundeten dieses schoene Stueckchen Land mit seiner Festung und malerischen Felsen sowie Straenden. Auch ein altes Uboot findet man hier. Von einer Ecke der Insel konnten wir auch dann das Ziel der Begierde fuer den Nachmittag erspaehen: das Kreuzfahrtschiff AIDAbella! Leider weit weg, so dass wir noch nicht viel erkennen konnten. Nach dem ausgiebigen Umherlaufen auf Suomenlinna fuhren wir mit der Faehre wieder retour, suchten das Cafe vom Vortag auf, genossen die Sonne, und spazierten noch um den Bahnhof rum. Danach gingen wir kurz ins Hotel, lag ja eh sehr zentral und nahmen dann den Bus, der uns direkt an den Quai brachte, an dem die AIDAbella fest gemacht hat. Eine ausgiebige Fotosession des riesigen Schiffs folgte, leider konnten wir natuerlich nicht drauf, aber wir betrachteten es mit grosser Sehnsucht, und ueberlegten, wann wir die naechste Kreuzfahrt machen werden. ;-) Mit dem Bus gings dann zurueck in die Stadt um hier noch ein paar Sehenswuerdigkeiten zu beaeugen, dann wurds auch schon Zeit fuers Abendessen. Nach diesem zogen wir nochmals zum Hafen um einen Rundgang zu machen, die AIDA war aber schon nicht mehr da. L Dann gings in eine Brauerei und waehlten wiederum ein finnisches Bier. Der letzte Abend unter der finnischen Sonne, die nicht untergehen will …
Der letzte Tag brach an und wir fuhren mit der Strassenbahn zur Felsenkirche. Leider war diese jedoch zu diesem Zeitpunkt geschlossen, so fuhren wir weiter zum Olympiazentrum, um auf den 72 m hohen Turm hoch zu fahren. Von hier oben hat man eine schoene Aussicht auf Helsinki und den Hafen. Nach ausgiebiger Betrachtung fuhren wir zurueck zur Felsenkirche, da sie nun geoeffnet hatte. Ein interessantes „Gebaeude“, denn man hat in einen grossen Felsen einen Raum gemeisselt, ein (Glas)dach aufgesetzt, und so eine beeindruckende Kirche geschaffen! Von dort fuhren wir zurueck in die Innenstadt, um das finnische Parlamentshaus zu besuchen. Leider stimmten meine zeitlichen Angaben aus dem Internet nicht, und die Fuehrung fand spaeter statt, als gedacht. Also gingen wir ins Cafe um die Ecke, und stiefelten dann zurueck zum Parlamentshaus, um die Fuehrung mitmachen zu koennen. Eine Stunde lang bekamen wir das Gebaeude und die finnischen Politik erlaeutert. Sehr interessant! Danach schnell noch einen Happen zu Essen geholt, ab ins Hotel und die dort eingelagerten Taschen geben lassen. Dann mit der Metro zum Hauptbahnhof, von hier fuhr der Linienbus zum Flughafen. Dort angekommen mussten wir wegen vorherigen Hoehengewittern etwas laenger als geplant auf unseren Flieger warten. Mit einer halben Stunde Verspaetung hoben wir ab, landeten natuerlich auch spaeter in Frankfurt, verpassten damit unseren Bus nach Hause und somit die erste Halbzeit des EM Deutschland Spiels. Das erste Tor haben wir also nicht gesehen. L
Fazit: Helsinki ist eine schoene Stadt, jedoch sollte man die Wochenenden dort meiden, da die Finnen dem Alkohol sehr zusprechen, und die Saufgelage an jeder Ecke in der Stadt stattfinden. Die Parks und oeffentliche Plaetze sehen dann sehr verwuestet aus, die leeren Dosen und Flaschen liegen ueberall rum, samt den Alkoholisierten. Interessant zu sehen ist auch, dass die Finnen leicht bekleidet umherlaufen, waehrend wir noch dick eingepackt dem Wind trotzen.
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