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Canada 2006

Im September 2006 gings mal wieder nach Canada. Hier gibts die Bilder von diesem Urlaub. Auf die Subtitel klicken:

Cottage Kanutour Toronto

Webers 2
Webers 1

Auf dem Weg Highway 11 gibt es eine Hamburgerbraterei Namens Webers. Hier gibts die besten Burger Canadas!

Ydontya 1 Ydontya 2

Knapp eine Woche verbrachten wir in dieser Cottage. Abgeschieden gelegen kann man sich dort super erholen.

Lake 4 Lake 5

Der See, der zur Cottage gehört ...

Lake 3

... und seine Besucher.

Lake 1 Lake 2
Mercury

An der Cottage steht ein alter Mercury seit langer Zeit.

BBQ 2
BBQ 1

Thomas und Fritz bereiten das BBQ - riesige Steaks! *lecker*

Streifenhoernchen 3
Streifenhoernchen 2

Zutrauliche Besucher hatten wir oft - Streifenhörnchen.

Streifenhoernchen 1
Streifenhoernchen 4

Sie liessen sich von mir mit Nüssen füttern.

Huntsville 1
Huntsville 2

In Huntsville. Links Thomas und Erika, rechts ich, vor der “Krombacher-Insel” wie ich sie nenne. ;-)

Canoe Lake

Im Algonquin Park machten wir eine 4-tägige Kanutour.

Boarding
Portage 4

Ein Kanu, zwei Rucksäcke gefüllt mit Lebensmittel, Kochgeschirr und Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten und ein Zelt mussten mit auf die Reise durch den Park und die Seen.

Otterslide
Little Joe Lake

Mit schönen Landschaften wird man dafür belohnt.

Pause
Caroline 1

Pausen in welcher Form auch immer ;-) sind dabei immer gut!

Portage 2

An Portages muss man aussteigen und das Kanu samt Gepäck über teilweise lange und schlecht passierbare Strecken tragen.

Portage 1
Portage 3

Links ist mein “Päckchen” zu sehen, rechts trägt Thomas das Kanu, noch ohne den zweiten Rucksack.

Campground 1 Zelte

Der Campground im Burnt Island Lake, den wir uns fuer 3 Nächte aussuchten.

Campground 2
Toronto

Die letzten 3 Tage des Urlaubs verbrachten wir in Toronto.

Old City Hall 2
New City Hall

Das alte und das neue Rathaus von Toronto.

Old City Hall 1

Thomas und ich vor der Old City Hall Toronto.

Yonge Street
Eatons

Die Yonge Street ist mit 2000 km Länge die längste Strasse der Welt. Nahe des Eaton Einkaufscenters in Toronto (links) beginnt sie.

CN Tower 2
CN Tower 1

Der CN Tower in Toronto ist 553 m hoch.

Skypod
Downtown Toronto

Das Sky Pod ist mit 447 m die höchste Aussichtsplattform der Welt und bietet einen phantastischen Blick auf Downtown Toronto.

Glassfloor 4
Glassfloor 2

Auf 342 m Höhe gibt es einen Glasboden. Wer sich traut, darf gerne drauf. ;-)

Glassfloor 1
Glassfloor 3

Wir haben es gewagt, aber nur mit zittrigen Knien. ;-)

Chevrolet Impala Highway

Mit diesem Auto, ein Chevrolet Impala fuhren wir in diesem Urlaub um die grossen Seen, und somit auch durch die USA. Unendlich lange Highways wie rechts zu sehen waren unsere ständigen Begleiter.

Die Bilder von Chicago, einem Anlaufpunkt der Rundfahrt gibt es hier auf meiner Seite zu sehen, ebenso wie die Bilder von unserem Zwischenstop in Rom, die hier zu finden sind. Natürlich waren wir auch an den Niagara Fällen, um diese Bilder zu sehen, bitte hier klicken.

pfeil-top08

Und das ist mein Reisebericht des gesamten Urlaubs:

Nachdem nun der Grossteil der Wäsche gewaschen ist (Kleidung von 3 Wochen für 2 Personen, zusätzlich ca. 20 neu gekaufte Shirts und 6 neue Jeans – was muss das Zeugs dort auch so günstig sein?! *g*), das Jetlag soweit vorbei, die Bilder gesichtet und ich wieder eingermassen den normalen Rhythmus gefunden habe, kann ich endlich meinen Reisebericht schreiben.

Es waren drei interessante und schöne Wochen im Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“. Naja, das sehe ich inzwischen anders, die Amis sind bei weitem nicht so fortschrittlich wie sie immer tun, das tat dem Urlaub aber keinen Abbruch.

Er begann mit etwas Diskussionen auf dem Flughafen in Frankfurt, da man unser Golfgepäck nicht umsonst transportieren wollte. Auf dem Flughafen in Rom mussten wir eine Stunde (planmässig) auf den Shuttlebus in unser Hotel warten. Im Hotel angekommen schnell kurz frisch gemacht, denn der kostenlose Shuttle in die Innenstadt fuhr auch schon recht bald los. So waren wir gegen halb vier am Nachmittag mitten in Rom und klapperten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in 4 Stunden ab. Wir waren ja bereits 2004 schon mal für ein paar Tage dort, so dass wir nun auf das Schnellverfahren zurück greifen konnten und sahen dabei Piazza Venezia, das Pantheon, die Engelsburg, den Petersdom/platz inkl. der päpstlichen Grabkammern (diese interessierten mich das letzte mal nicht, aber auf Grund dessen, dass nun Johannes Paul 2. dort lieg, gingen wir hin) und zum Schluss das Kolosseum. In der Nähe suchten wir uns ein leckeres einheimisches Restaurant aus. Hier gibt es die besten und günstigsten Pizzen, Bruschetta und Wein. Auf dem Rückweg zum Shuttlebus schnell noch mal am angestrahlten Kolosseum vorbei geflitzt, und ab ins Hotel.

Vor dem nächsten Tag graute mir – standen doch 10 Stunden Flug auf dem Programm. Vom Hotel aus mit dem Shuttle also Richtung Airport. Dort angekommen erwartete uns eine riesige Schlange vor den Sicherheitskontrollen. Uff. Da wir aber schon Bordkarten hatten, konnten wir eine Abkürzung nehmen. Die 10 Stunden wollten nicht wirklich schnell vergehen. Trotz Ablenkung und Schlafversuchen. Als wir dann in Toronto landeten dauerte es noch 1,5 h bis wir endlich mit Gepäck auf canadischen Boden standen und unser Auto abholen konnten. Nun ging es mit dem Chevrolet Impala (ein recht grosses Auto in dessen Kofferraum wir mühelos 3 grosse Koffer und das Golfgepäck, Rucksäcke und Getränke unterbringen konnten) 3,5 h nordwärts zum Algonquin Park. Vorher noch schnell bei Webers einen Hamburger verdrückt. Schliesslich macht dieser die besten Hamburger Canadas, aber das ist ja kein Wunder bei dem Namen! ;-) Endlich kamen wir dann in der Cottage an und konnten nach einem kräftigen Schluck Bier ins Bett fallen.

Am Tag 3 ging es dann gleich nach einem guten amerikanischen Frühstück auf die Driving Range um ein paar Bälle zu schlagen. Dann ab zum Golfplatz. Die Runde wollte mir nicht wirklich gut gelingen, aber wenigstens gefiel uns der Platz sehr gut. Da der Golfplatz demnächst seine Pforten schliesst (schade, wäre bei meinem nächsten Besuch gerne wieder dort hingegangen) gab es am Abend eine kleine Feier, bei der wir dabei sein durften. So gab es für uns schon wieder Hamburger zu Essen. Naja, das gehört halt dazu, wenn man sich in diesem Land aufhält. Genauso gehört es dazu, dass man rund um die Uhr einkaufen kann, was wir auch gleich ausnutzen, und so besorgten wir unser Essen für den nächsten Tag.

Der Tag 4 war ein relaxter Tag. Den mühevollen Weg auf die Hauptstrasse von der Cottage aus (20 min durch den Wald über Steine, Wurzeln und aufgeweichtem Matsch) sparten wir uns dieses Mal, und blieben in der Cottage. Gegen Nachmittag lagen wir auf dem Dock des zur Cottage gehörenden Sees und genossen die Ruhe und vor allem die Sonne. Ein kurzes Bad im See nahm ich auch, aber er war doch schon ziemlich kühl. Abends gab es dann riesige und köstliche Steaks vom Grill, wie ich sie nur dort bisher gegessen habe. Lecker!

Am Tag drauf ging es wieder hinaus in die Zivilisation. Erst bei den Algonquin Outfitters vorbei um die Kanus zu reservieren, dann wurde noch eingekauft was für die Kanutour so benötigt wird, und danach wieder ab auf den Golfplatz. Diesmal klappte meine Runde recht gut und ich schlug sogar bei zwei Löchern meine Golfpartnerin, die ein weitaus besseres Handicap als ich hat. ;-)

Der sechste Tag wurde wieder ein ruhiger Cottagetag, an dem wir die Sachen für die Kanutour richteten. Essen und Toilettenartikel in einen Rucksack, damit man ihn später in den Baum hängen kann um zu vermeiden, dass ein Bär sich daran vergreift. In den anderen Rucksack kam die Kleidung. Der Rucksack mit der Kleidung war meiner und schwerer, da ja einer noch zusätzlich das Kanu tragen muss – ich nicht! *ggg*

Endlich war der Tag gekommen, an dem es raus in die Wildnis ging. Nach einsetzen in den Canoe Lake paddelten wir 4 Stunden um im Burnt Island Lake unseren Nachtplatz auszusuchen und auszurichten. Nicht jedoch, ohne nach ca. 2-3 Stunden zu kentern! Mit Sack und Pack gingen wir unter. Bis auf Augenhöhe standen wir im Wasser und konnten gerade noch die beiden Rucksäcke vor dem Sinken bewahren. Das Kanu hatte zum Glück Schwimmblasen, so dass es zwar voll bis oben hin war, aber nicht sank. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Ufers und somit nicht mitten auf dem See. So hatten wir es einfacher die nun vollkommen durchgeweichten Sachen an Land zu bekommen. Beim Kanu halfen uns noch andere Kanuten. Es war uns unmöglich vorher das Wasser aus dem Boot abzulassen, und daher viel zu schwer. Tja, da standen wir, nass bis unter die Haut, keine trockenen Sachen. Zum Glück schien an jenem Tag die Sonne recht kräftig, und die Kleidung am Leib trocknete dadurch recht schnell. Angekommen auf dem Campground hingen wir erst mal alles auf und kümmerten uns danach um den Aufbau des Zelts, Essen kochen usw. Das meiste wurde auch eingermassen akzeptabel trocken, so dass wir die Tour doch noch fortsetzen konnten.

Am nächsten Tag jedoch mussten wir feststellen, dass unsere Mitfahrer leider nicht gewillt waren die Tour wie gedacht zu bestreiten, sondern sie wollten auf jenem Campground verweilen für die nächsten 3 Tage. Nun gut, fuhren wir also alleine eine Runde durch den Park, ohne Gepäck was das Kanu gleich um einiges wackliger machte, und kehrten am Abend auf den „alten“ Campground zurück. Leider begann es gegen Abend stark zu regnen, und die ganze Nacht hindurch.

Tags drauf regnete es immer noch! Es hörte nicht auf, bis ziemlich genau 24 h vorbei waren. So blieben wir den ganzen Tag im Zelt. L Unsere Mitreisenden brachen trotz extremen Regenwetters auf und fuhren 4 Stunden durch die nasse Kälte. Wir harrten aus und waren froh als endlich gegen Abend das Wetter besser wurde.

Der nächste Tag blieb immer noch regenfrei, so dass wir planmässig den Park verlassen konnten (siehe Bild „Kanu“). Leider ist die Tour nicht so verlaufen wie gedacht, aber zumindest waren wir mal wieder dort! Ich hoffe, die nächste Tour, irgendwann, wird besser und schöner. Abends fuhren wir erst mal zu einer Fastfoodkette. Nach 3 Tagen durchweichtem Tütenessen wollte der Magen doch mal wieder etwas fleischiges sehen. ;-) Die Nacht verbrachten wir dann in der Cottage.

Es war aber unsere letzte Nacht dort, denn wir brachen gegen späten Vormittag auf, um unseren Roundtrip um die grossen Seen zu starten. Von der Cottage aus ging es über Huntsville (der nächst grössere Ort, ca. 25 km entfernt), North Bay und Sudbury nach Espanola am Huron See. Hier suchten wir uns ein Motel zum Übernachten.

Am Tag danach ging es weiter über den Trans Canada Highway nach Sault St. Marie, eine canadische Grenzstadt zwischen Huron und Superior See und genau an der Grenze zu USA gelegen.

Hier reisten wir dann auch in die USA ein. Die üblichen Visaformalitäten mussten wir über uns ergehen lassen, wie nun auch Fingerabdrücke und ein Foto hinterlassen. L Für immer gespeichert. Na toll! Wenigstens waren die Heimatschutzbeauftragten recht freundlich und wir konnten unsere Reise fortführen. Der erste Staat in dem wir somit unsere Füsse setzten war also Michigan. Wir schafften es noch bis Escanaba, keine allzu grosse Stadt, aber immerhin gabs hier einen grossen Wal Mart, und wir konnten uns endlich mit Bier versorgen, welches in Canada recht teuer ist. Golfutensilien kauften wir hier auch. Das Abendessen genossen wir in einem Restaurant. Was wir hier aufgetischt bekamen, habe ich mengenmässig noch nirgends erlebt. Einen Teller voller Nudeln, angerichtet mit einem Truthahnfilet, Zwiebeln, Champions, Tomaten usw., überbacken mit Käse, und das Ganze entsprach einer 2,5 fachen Portion von dem wie man es bei uns bekäme. Noch ein Getränk dabei, Beilagensalat. Und das alles für 10 Euro! *platz*

Der 13. Tag war auch ein reiner Autotag. Wir fuhren von unserem letzten Domizil erst über den 45. Breitengrad, welcher theoretisch genau die Mitte zwischen dem Äquator und dem Nordpol ist. Wenig später passierten wir die Zeitgrenze und wechselten von der Eastern Time in die Central Time. Dann übertraten wir die Staatengrenze nach Wisconsin. Später über Green Bay (hier kommt die Footballmannschaft Green Bay Packers her) nach Milwaukee (hier ist die bekannte Brauerei „Millers“) in den Staat Illinois nach Chicago. In Chicago suchten wir uns ein günstiges aber gutes Hotel und reservierten das Zimmer gleich für 2 Nächte.

Der Tag in Chicago war eines der Highlights des Urlaubs. Morgens parkten wir unser Auto an einer Endhaltestelle der Blue Line, welche in 20 min nach Downtown Chicago fuhr. Günstiger als das Parken auf alle Fälle, denn im Amiland ist dieses leider immer sehr teuer. Im „Loop“ (U-Bahn-Schleife rund um Downtown) angekommen stiegen wir am Sears Tower aus und kauften Tickets für den Besuch des „Skydecks“. Dieses ist in der 103. Etage des Sears Towers und 412 m hoch. (Der Tower gesamt mit Antennen ist 520 m hoch). Nach dem tollen Ausblick auf die Stadt, das Umland und dem Michigan See schnappten wir uns einen Bus und fuhren zum Navy Pier. Ein kleines Vergnügungszentrum, hübsch angelegt mit einem schönen Blick auf die Skyline von Chicago u.v.a. auf den Michigan See. Danach fuhren wir in einen Stadtpark, von dort aus mit einem Essensstop zurück ins Hotel. Fazit: Chicago ist eine schöne Stadt, die im Gegensatz zu New York so gar nicht hektisch wirkt, sondern ruhig, nicht überfüllt und vor allem weitaus sauberer.

Von Chicago aus düsten wir nach einer weiteren Nacht nach Sandusky in Ohio. Dabei streiften wir kurz den Staat Indiana. In Sandusky checkten wir auch gleich für 2 Tage in ein Hotel ein. Der Ort an für sich ist nichts besonderes, wohl aber sein Vergnügungspark: „Cedar Point“. Der optimale Park für mich! Er besteht fast nur aus Achterbahnen, so was habe ich mir schon immer gewünscht! Der „Top Thrill Dragster“ ist die spektakulärste Bahn, die der Park und überhaupt Amerika zu bieten hat. Ist es doch die höchste Achterbahn der Welt, mit 128 m Höhe. Der Kick daran: Die Bahn wird mit einem Katapult in 4 sec auf 193 km/h beschleunigt, dann saust sie in einem Winkel von 90 Grad 128 m senkrecht nach oben. Auf der Spitze angekommen kann man nach dem rasanten Trip minimal kurz verschnaufen, bevor es ebenfalls im 90 Grad Winkel senkrecht nach unten geht. Bevor man seine Gedanken sammeln kann ist man bereits in der Auslaufphase und wird abrupt gebremst. Der ganze Ride dauert grade mal 20 sec, nach denen man vor lauter Grinsen nicht mehr weiss was oder wer man ist. Aber man weiss: DAS DING FAHR ICH NOCHMAL! Auf Grund technischer Probleme mit dem Katapult konnten wir nur 3 mal damit fahren, aber der Park bietet ja noch genügend andere Attraktionen.

Nach dem ausgiebigen Durcheinandergeschüttel führte unsere Fahrt am nächsten Morgen über Erie im Staat Pennsylvania am Erie See. Dort fanden wir eine grosse Mall (Einkaufszentrum), die gerade Fall Clearance (Herbstschlussverkauf) hatte und so konnten wir die meisten unserer mitgebrachten Kleidung günstig erstehen. Später haben wir bemerkt, dass in jenem Staat die günstigste Steuer erhoben wird. Also gleich doppelt gespart, zumal dort auf die Kleidung, warum auch immer, keine Steuern kamen. Danach fuhren wir weiter bis Niagara Falls im Staat New York. Dies ist der Ort an den Niagara Fällen auf der amerikanischen Seite. Auch hier checkten wir für 2 Nächte in einem Motel ein.

Leider brachte der Tag drauf kein sonderlich schönes Wetter, und die Niagara Fälle erschienen uns fast grau in grau. Trotzdem beeindrucken sie mit ihrer Grösse und Wucht. Wenn ich nun auch zum dritten Mal dort war, es ist immer wieder toll zu sehen mit welcher Kraft das Wasser die Fälle hinab schiesst. Dieses Mal war wenigstens genug Zeit die Fälle von allen Seiten ausgiebig zu betrachten. Wir nahmen die Brücke über den Niagara Fluss um auf die canadische Seite zu gelangen und den restlichen Rundumblick zu haben. Nach einer weiteren Einkaufstour genossen wir den letzen Abend in der USA.

Denn am viert letzten Tag passierten wir dann nochmals die canadische Grenze um endgültig dort zu bleiben, oder zumindest um nicht mehr in die USA zu kommen (für diesen Urlaub versteht sich). Nur eine relative kurze Strecke mussten wir fahren um nach Toronto zu gelangen. Hier fanden wir auch gleich ein nettes Hotel und checkten für die letzten drei Tage dort ein. Direkt neben dem Hotel befand sich wiederum eine grosse Mall, die wir erst mal ausgiebig betrachteten. Leider waren wir durch die niedrigen Preise in den USA so verwöhnt, dass wir aus Frust in Canada fast nichts mehr kauften.

Dennoch fuhren wir am nächsten Tag erst Downtown zur Old City Hall (altes Rathaus), von dort weiter zum Eatons Einkaufszentrum. Ein recht grosses Zentrum, mit 8 Stockwerken. Allerdings hatte ich es weitaus grösser in Erinnerung. L Aber auch hier war nichts schönes mehr für unsere Koffer zu finden. Wir erinnerten uns an eine weitere Mall ausserhalb Torontos. Aber auch hier wurden wir nicht fündig. So war der Tag fast um, da aber laut Wettervorhersage am nächsten Tag Sonne sein sollte, wollten wir erst dann auf den CN Tower und verbrachten deshalb den Tag mit Shopping. Naja, war wohl eher Looking. ;-)

Mit der Sonne – das wurd irgendwie nichts. Da es aber die letzte Möglichkeit war, auf den CN Tower zu kommen, gingen wir also hin und fuhren hinauf. Erst auf das untere Observationsdeck in 342 m Höhe, auf dem sich auch der Glasboden befindet, anstatt Beton. Dachte ich noch, ich war ja bereits schon mal drauf, dieses mal geht es schneller – Pustekuchen! Der Blick nach unten, trotz der Gewissheit: DAS MUSS HALTEN, hatten meine Füsse erhebliche Probleme das Glas zu betreten. Langsam ging es dann. Nach und nach wurde es besser, und ich konnte mehr oder weniger problemlos drauf rumspazieren. Wohl war mir dabei aber nie. Auch wenn die Bilder vielleicht anders aussehen. ;-) Nach den überstandenen psychischen Strapazen nahmen wir den Fahrstuhl um 33 Stockwerke höher zu gelangen zum Sky Pod hoch auf 447 m. Die höchste von Menschen öffentlich betretbare Aussichts-Plattform der Welt. Obwohl der Turm mit seiner Antenne insgesamt 553 m hoch ist. Aber das langt ja auch schon ... Später liefen wir noch in Downtown herum, wollten eigentlich mit der Fähre nach Toronto Island, aber der Aufenthalt auf dem CN Tower hat recht lange gedauert (wir genehmigten uns dort oben im Restaurant noch einen Kaffee), so dass die Zeit leider nicht mehr ausreichte um Boot zu fahren. Tja, danach hiess es dann im Hotel fleissig packen und stopfen, um alles unter zu bekommen. Einen Koffer hatten wir nämlich in der Cottage gelassen um nicht noch mal 65 Euro für das 5. Gepäckstück zu bezahlen, welches angeblich zu viel ist. Aber es klappte, wir bekamen alles unter.

Der letzte Tag brach an, schnell im Internet nochmals die Flüge geprüft – alles ok. Also auschecken, ab in die Shopping Mall zum Essen (und ich fand tatsächlich noch ein paar Schuhe für mich), dann konnten wir auch schon bald drauf zum Flughafen aufbrechen, dort das Auto abgeben und einchecken. Trotz dass wir ca. 2,5 h vor Abflug da waren, war der Flieger bereits fast ausgebucht und besetzt, so dass wir keine Sitzplätze nebeneinander erhielten. L Somit und aus anderen Gründen war es unmöglich die 8,5 h zu schlafen.

Endlich dann in Rom gelandet hatten wir nochmals über 2 h Aufenthalt, bevor wir den Weiterflug nach Frankfurt antreten konnten. Gelandet sind wir dann Mittags. Da am Tag drauf schon wieder Arbeiten angesagt war, blieb ich noch 6 Stunden wach um das Jetlag nicht noch schlimmer zu machen. Aber es waren trotzdem 28 Stunden, die ich am Stück wach war. Das schlug sich auf den Körper und somit auf den verspäteten Reisebericht. ;-)

Ich hoffe, ich konnte einen ersten Eindruck der Reise schildern. Nach 3500 km Rundreise gibt es ja einiges zu berichten, und das ist nur ein grober Überblick versteht sich ...

 

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© Susanne Weber 2004 - 2013