Palme
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Ägypten 2003

 

Und wieder einmal zog es uns nach Safaga. Diesmal ins Hotel “Coral Garden”, welches ich jedoch leider nicht weiter empfehlen kann. Wir hatten sehr grosses Glück mit dem Wetter, denn zu dieser Zeit (wir starteten am 5.1.2003) ist es selbst in Ägypten doch etwas kühl. Dafür bot das Hotel wenigstens ein super schönes Hausriff, an dem sogar morgens Delphine schwammen und wir konnten hier einen einzelnen Barakuda mit einer Länge von ca. 1,50 m sehen. Da flüchteten wir aber lieber schnell. Schliesslich ist ein solcher Barakuda angriffslustiger als ein Hai, und solange er sich noch putzen liess, hat er uns wenigstens nicht bemerkt. 8-)

Panorama Reef ST

Am wohl bekanntesten Riff vor Safaga - das Panorama Reef.

Panoram Reef S
Panoram Reef T

Ebenfalls am Panorama Reef. Die Bilder nahm unser Tauchlehrer Bernd in ca. 20 Meter Tiefe auf.

Thomas Dive 1jpg

Noch ein kurzer Check auf dem Computer, und schon kann es losgehen ...

Thomas Dive 2
Thomas Dive 3

... zur Notaufstiegsübung. Hier mit Vereinsmitglied Stephan. Die beiden meisterten diese perfekt.

Safaga 2003_1

Am Abend in einer Taucher-Bar in Safaga. Thomas nuckelt gerade an der Schischa (Wasserpfeife); Marco und ich unterhalten uns über den letzen Tauchgang. Das ägyptische Bier “Stella” darf dabei natürlich auch nicht fehlen! Gerne trinken wir aber auch mal einen Tee in einem Beduinen - Zelt. Das alles gehört einfach zu einem Urlaub in Ägypten dazu.

Party Safaga

Spass gehört natürlich auch dazu. Hier ein paar Vereinsmitglieder in der Taucher-Bar.

Coral Garden 2

Ein Dämmerungstauchgang mit Patrick und Andreas. Diese Zeit eignet sich sehr gut zum Tauchen, da sich dann viele Fische zeigen, die man tagsüber nicht sieht.

Coral Garden 1

Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch die Delphine in unserer Bucht.

Und hier nun mein Reisebericht von diesem Urlaub. Leider doch etwas negativ ausgefallen ... :

Hallo,

die Zeit ist um, ich bin wieder zurück. Leider oder zum Glück - je nachdem wie man es sieht.

Meine anfänglichen Skepsis gegenüber der Airline mit der wir flogen (Shorouk Air - gehört Egypt Air und Kuwait Air) war eigentlich unbegründet. Wir hatten zwar auf dem Hinflug 5 Stunden Verspätung, dafür konnte jedoch die Airline nichts (die Maschine kam in Paris nicht weg, wegen Schnee). Der Service war ok, das Flugzeug nicht schmuddelig (wie wir eigentlich erst dachten), und die Maschinen werden von Lufthansa gewartet. Auf dem Rückflug waren wir sowohl bei Start und Landung auf die Minute pünktlich! Das einzigste Negative an der Airline ist der Sitzabstand. Thomas mit seinen knapp 2 m hatte keine Chance sich in einen Sitz zu setzen. Aber das haben wir das gut regeln können (Notaustiegsplätze haben einen grösseren Sitzabstand).

Dafür war das Hotel um so schlimmer als erwartet. Das schönste war die Dusche. Jeden Abend eine gewischt zu bekommen, wenn man duschen geht macht müde Taucher wieder munter! Aber besser Strom auf den Armaturen als gar kein Wasser oder nur kaltes, wie es manch andere Tauchkollegen hatten. Wenn man duschte bevor es dunkel war, bekam man auch keine gewischt, denn zu dieser Zeit gab es keinen Strom im Hotel, meistens jedenfalls. Was solls, man brauch seine Tauchlampe für einen Nachttauchgang ja auch nicht tagsüber laden ... Und dann musste man noch suchen, welche Steckdose im Zimmer denn gerade ging. Das war nämlich immer unterschiedlich. Heute die - morgen die.

Dank des geringen Handyempfangs brauchte ich mein Handy nicht laden. Dafür rannte ich immer durch die halbe Anlage, wenn ich mal nur ne SMS schicken wollte, auf der Suche nach der einzigsten Stelle, wo es Empfang hatte. *nerv*

Das Frühstück war die reinste Katastrophe, zum Glück hatten wir Nutella dabei, so gab es wenigstens ein bisschen was Gescheites. Denn Feigenmarmelade ist net unser Ding, und jeden Tag Erdbeer auch net. Dafür hätte ich mich an den Fladenbroten satt essen können, hätte es denn etwas gegeben, was man hätte drauf tun können.

Das Tauchen am Hausriff war einwandfrei, und deswegen waren wir ja auch eigentlich dort. So gab es wenigstens 2 oder 3 Stunden am Tag, in denen ich mich wohl fühlte. Bis auf ein paar kleine Zwischenfälle verlief das Tauchen super. Ein Highlight hatten wir: ein riesen Barakuda (ca. 1,5 m gross), zum Glück weit genug (15 - 20 m) weg von uns, so dass er uns nicht bemerkte. Denn das sind richtige Räuber und gefährlicher als Haie, da sie schon mal ganz gerne angreifen. Aber er liess sich gerade putzen und uns weiter tauchen.

Wenigstens war das Wetter da unten wärmer als es eigentlich zu dieser Zeit normal wäre, so dass wir nicht frieren mussten, wenn wir aus dem Wasser kamen.

So, und nun werde ich meine Magen-und-Darmbeschwerden (das ist mein Standard-Mitbringsel aus Ägypten) auskurieren und mich ins Bett legen.

 

© Susanne Weber 2004 - 2013